Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Erste Schweizer Niederlage in der Champions Hockey League
Genève-Servette geht als erster Schweizer Vertreter in der diesjährigen Champions Hockey League als Verlierer vom Eis. Die Genfer unterliegen Skelleftea auswärts. Davos feiert den dritten Sieg.
Im achten Spiel eines Schweizer Klubs setzte es die erste Niederlage in der Champions Hockey League ab. Genève-Servette kassierte beim schwedischen Meister 21 Sekunden vor Schluss das entscheidende 3:2 durch einen Schuss von Verteidiger Arvid Lundberg. Für Servette hatten zuvor Vincent Praplan nach 132 Sekunden zum 1:0 und der 18-jährige Litauer Simas Ignatavicius im Schlussdrittel zum 2:2 getroffen. Skelleftea gelang die Wende vom 0:1 zum 2:1 gegen Ende des Startdrittels mit zwei Powerplay-Toren.
Der HC Davos kam mit dem 4:2 beim polnischen Meister Tychy zum dritten Sieg im dritten Spiel. Routinier Lukas Frick und der junge Stürmer Lars Steiner brachten die Davoser im ersten Drittel mit 2:0 in Führung. Nach dem polnischen Anschlusstreffer im Powerplay in der 28. Minute stellte Filip Zadina ebenfalls in Überzahl den Zweitorevorsprung fünf Minuten später wieder her. Die letzten beiden Treffer der Partie fielen in den letzten neun Sekunden: zuerst für Tychy zum 2:3, dann für den HCD zum Schlussstand ins leere Tor. Am Samstag fordert Davos Skelleftea auswärts, während Genève-Servette nach Tychy reist.
Der dritte Schweizer Teilnehmer, Meister Fribourg-Gottéron, steht am Freitag daheim zum dritten Mal im Einsatz, gegen die Tschechen vom HC Pilsen. Für den Freiburger Trainer Roger Rönnberg wird es das 100. Spiel in der Champions Hockey League.


















Kommentare (0)
Schreibe einen Kommentar