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Häusliche Gewalt
Freitag, 02. Januar 2026

Fälle von Häuslicher Gewalt über die Festtage beschäftigt die Polizei

Die Kantonspolizei St. Gallen ist über die Festtage bis Neujahr im Durchschnitt mehr als drei Mal täglich wegen Fällen von Häuslicher Gewalt ausgerückt. In neun Fällen kam es zu strafrechtlich relevanten Vorgängen.

Insgesamt rückte die Kantonspolizei St. Gallen über die zehn Tage während Weihnachten und Silvester bis Neujahr an 34 Fälle von Häuslicher Gewalt aus. In 25 Fällen kam es gemäss jetzigem Kenntnisstand zu keinen strafrechtlich relevanten Vorgängen. In diesen Fällen standen verbale Streitigkeiten zwischen Paaren oder in Familien im Vordergrund. Die intervenierenden Polizistinnen und Polizisten konnten die Situationen vorläufig beruhigen und einstweilige Strategien zur Konfliktvermeidung aufzeigen. Die involvierten Personen wurden auf mögliche Beratungsangebote aufmerksam gemacht und wo gewünscht die Personalien an solche Stellen übermittelt. In all diesen Fällen werden die örtlich zuständigen Sozialbehörden über die Interventionen der Polizei informiert.

In neun Fällen kam es zu strafrechtlich relevanten Vorgängen, wie die Kapo in einer Medienmitteilung festhält. Die Spannweite der Fälle erstreckte sich dabei von Tätlichkeiten bis hin zu schweren Drohungen, in einem Fall gar mit einer Schusswaffe. In fünf Fällen konnte eine Trennung zwischen den involvierten Personen durch ein freiwilliges Verlassen des Wohnortes durch die gewaltausübende Person erreicht werden. In drei Fällen verfügte die Kantonspolizei St. Gallen ein 14-tägiges Kontakt- und Rayonverbot für die gewaltausübende Person. In einem Fall wurde die drohende Person zudem festgenommen. Alle Fälle werden an die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen rapportiert. Gleichzeitig wurden auch die in diesen Fällen involvierten Personen auf Beratungsangebote hingewiesen oder ihre Personalien dorthin übermittelt. Auch die Sozialbehörden erhalten in diesen Fällen Kenntnis von den Ereignissen.

90 Personen betroffen

Bei allen Fällen waren insgesamt knapp 90 Personen direkt involviert oder davon betroffen. Davon hat wenig mehr als die Hälfte der Personen eine ausländische Staatsbürgerschaft, aber Wohnsitz in der Schweiz. Etwas mehr als ein Dutzend der betroffenen Personen waren Kinder vom Säuglings- bis ins Jugendalter.

Die Kantonspolizei St. Gallen hat erst kürzlich im Rahmen der Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» ihr Engagement rund um Häusliche Gewalt thematisiert und im Rahmen dieser Aktionstage diverse Zahlen rund um das Thema in einer Online-Serie präsentiert. Die Zusammenfassung der Aktion kann unter Schutz beginnt beim Hinsehen – Fokusbericht Kantonspolizei St. Gallen eingesehen werden. (sl)

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