Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Fast 50 000 Menschen besuchen in diesem Jahr die Siga
Die Siga 2023 ist in den Büchern. 47 500 Besucherinnen und Besucher machen die Organisatoren und Ausstellenden happy. Gleichzeitig kündigten Messeleiter Jürg Stopp und Verwaltungsratspräsident Markus Oppliger ihre Demissionen an.
Er brachte alles, für was die Siga in Mels steht: Der letzte Messetag am Samstag. Hatte es an den anderen Tagen vor dem Abendansturm verständlicherweise dann und wann noch die eine oder andere ruhigere Stunde in den Zelten der Gewerbeausstellenden gegeben, herrschte am letzten Tag ab dem Mittag bis zum Schluss Hochbetrieb. Dazu verwandelte die „Hausband“ The Monroes das Partyzelt in die gewünschte Festhütte. Entsprechend gelöst zeigte sich nach Türschluss Messeleiter Jürg Stopp: „Wir sind hoch zufrieden, haben tolle Komplimente der Aussteller erhalten.“
Stopp sprach weiter von typischem Messewetter. Tatsächlich, der Regen hatte die Wiesen des Geschehens in Matsch verwandelt, die Parkplatzsituation ordentlich verschärft und den Aufbau der Zelte im Vorfeld zum Husarenstück machte. Guter Schachzug deshalb: Die Verantwortlichen hatten den allergrössten Teil der Messe überdacht – ein Segen für alle Schuhe, die dann und wann und beim Anmarsch trotzdem nicht ganz von Morast verschont blieben.
47 500 Besucherinnen und Besucher zählten die Drehkreuze während der neun Tage. Zum Publikumserfolg beigetragen hätten gemäss Stopp auch die Eigenveranstaltungen,die gut besucht gewesen seien. Die Resonanzen, die am „Sarganserländer“-Stand diesbezüglich ankamen, waren allerdings grobunterschiedlich. Während beispielsweise die Besuchenden des Wirtschaftsforum in den höchsten Tönen vom Gebotenen schwärmten, wurden die Seniorinnen und Senioren mit „ihrem“ Programm teilweise nicht warm. Gleichwohl: Die Siga 2023 war ein riesiger Erfolg und dem Messeteam ist für die grossen Mühen angesichts der riesigen Herausforderung, die das Wetter nur noch vergrösserte, höchstes Lob zu zollen.
Mutationen an der Siga-Spitze
Das zweite Siga-Wochenende war am Freitagmorgen mit der Generalversammlung der Siga Ausstellung AG eröffnet worden. Und dort gab es Nachrichten, welche die Zukunft der Grossveranstaltung prägen werden. Denn nach drei Messen stellte Verwaltungsrat Markus Oppliger sein Amt zur Verfügung. Idee sei, dass der bisherige Messeleiter Jürg Stopp (auch er tritt von seinem Posten zurück) seine Position des Verwaltungsratspräsidenten einnimmt. Die definitive Konstituierung findet an der nächsten Verwaltungsratssitzung statt, hiess es. Für drei Jahre wiedergewählt wurde der Verwaltungsrat mit Jürg Stopp, Thomas Kehl, Thomas Wachter, Andy Bürer und Stefan Ackermann. Neu besetzt werden muss die Messeleitung und das –sekretariat.
Finanzen wieder im Lot
Verwaltungsratspräsident Markus Oppliger ging in seinem Jahresbericht auf die Verschiebung der Messe vor einem Jahr ein. Dies führte dazu, dass die Siga auf Beiträge von Sponsoren und Gönnern angewiesen war, um das Aktienkapital wieder ausweisen zu können, rekapitulierte Oppliger. Ohne diese Beiträge hätte die Messe in diesem Jahr nicht durchgeführt werden können, sagte er. Doch dank der Unterstützung von Betrieben und Privaten habe die Bilanz der Siga aber wieder in Ordnung gebracht werden können. Es resultierte so ein positives Resultat für das Jahr 2022. Der Bilanzgewinn von 11 000 Franken werde auf die neue Rechnung vorgetragen. Fazit: Ende gut, alles gut, rund um die Siga und die wunderbar gelungene Auflage 2023.

















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