/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Nicht kategorisiert
Keystone-SDA | Samstag, 14. Februar 2026

Fischbestände in Chinas Jangtse-Fluss erholen sich laut Studie

Fischbestände und Artenvielfalt in Asiens längstem Fluss Jangtse haben sich spürbar erholt. Zu diesem Ergebnis kam ein Forscherteam in China.

"Der sieben Jahrzehnte währende Verlust von biologischer Vielfalt wurde gestoppt, mit Verbesserungen bei der Fischbiomasse, dem körperlichen Zustand, der Artenvielfalt und einer ersten Erholung der bedrohten Arten", schreiben die Wissenschaftler um Chen Yushun von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften Wuhan im Fachblatt "Science".

Der "Chang Jiang" (Langer Strom) genannte Fluss zieht sich über 6300 Kilometer vom westlich gelegenen tibetischen Hochland bis zur Metropole Shanghai an der Ostküste erstreckt.

Darum verbesserten sich die Bedingungen

Zur Erholung der jahrzehntelang ausgebeuteten Fischbestände und Artenvielfalt trug den Fachleuten zufolge massgeblich das 2021 wirksam gewordene Gesetz zum Schutz des Jangtse bei, das auch ein Fischereiverbot enthielt. Zusätzlich veranlassten die Behörden, die Wasserqualität zu verbessern und die ufernahen Bereiche zu renaturieren. Auch das Schiffverkehrsaufkommen sank.

Die Wissenschaftler verglichen in ihrer Arbeit Daten vor und nach dem Fischereiverbot. Nach dessen Inkrafttreten verdoppelte sich demnach die Fischbiomasse - diese Kennzahl gibt die Gesamtmasse an Fischen in einem Ökosystem an. Zudem stellten die Forscher fest, dass grosse Fische, die etwa weiter oben in der Nahrungskette stehen oder wirtschaftlich wertvoll sind, besonders von dem Verbot profitierten, auch weil ihre Überlebenschancen stiegen.

Die Rolle des Jangtse in China

Seit der Gründung der Volksrepublik 1949 bis zum Inkrafttreten der Schutzvorschriften erlebte der Jangtse als wichtige Wasserstrasse auch Schattenseiten der rasanten Entwicklung der chinesischen Wirtschaft. Der Fluss durchquert Metropolen wie Chongqing, von der auch viele Flusskreuzfahrten ablegen, und Millionen-Grossstädte wie Wuhan und Nanjing - heute Zentren der chinesischen Industrie. Umweltschutz hatte in der Zeit des Aufstiegs eine untergeordnete Rolle.

Einige Tierarten sind unter diesen Bedingungen für immer verschwunden, wie die Forscher schreiben. Dazu gehören etwa der Chinesische Flussdelfin (Lipotes vexillifer) oder der Chinesische Schwertstör (Psephurus gladius). Weitere drohen demnach auszusterben.

Der Ausblick der Forscher

"Wir bleiben vorsichtig optimistisch, dass diese kurzfristige Erholung der biologischen Vielfalt von Dauer sein wird", schreiben die Forscher. Sie mahnen jedoch, weiterzuforschen und die Entwicklung zu überwachen.

Der Fortschritt könnte durch eine Wiederaufnahme der kommerziellen Fischerei oder anhaltende Stressfaktoren für Lebensräume und Wasserqualität rückgängig gemacht werden, heisst es. Eine weitere Bedrohung sind Dämme wegen ihrer Durchflussregulierung. China erzeugt mit diesen in grossem Stil Strom. Der wohl bekannteste am Jangtse ist der Drei-Schluchten-Staudamm.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.