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Keystone-SDA | Samstag, 14. Februar 2026

Selenskyj überreicht Orden an ukrainischen Skeleton-Piloten

Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Skeleton-Pilot Wladyslaw Heraskewytsch den ukrainischen Orden der Freiheit überreicht. Bei einem überraschenden Treffen mit dem 27-Jährigen würdigte der Staatschef noch einmal die konsequente Haltung des ukrainischen Sportlers.

"Die Ukraine wird immer Champions und Olympioniken hervorbringen. Doch ihr grösster Schatz sind die Ukrainer selbst – all jene, die die Wahrheit und das Andenken an die von Russland getöteten Athleten bewahren, Athleten, die aufgrund der russischen Aggression nie wieder an Wettkämpfen teilnehmen können", schrieb Selenskyj auf der Plattform X zu Bildern des Treffens.

Selenskyj hielt sich am Freitag bei der Münchner Sicherheitskonferenz auf, Heraskewytsch war bis mittags noch bei einer Anhörung des Internationalen Sportgerichtshofs Cas in Mailand gewesen.

Bei dem Treffen, an dem auch Heraskewytschs Vater Mykhailo teilnahm, zeigte der Skeleton-Fahrer dem Staatsoberhaupt den Helm mit Porträts von rund 20 Athletinnen und Athleten, die infolge des russischen Angriffskriegs ums Leben gekommen sind. "Vielen Dank für Ihre Haltung, Ihre Stärke und Ihren Mut", schrieb Selenskyj. Er hatte die geplante Auszeichnung des Athleten am Donnerstag angekündigt.

Cas bestätigt Wettkampf-Ausschluss

Heraskewytsch war wegen seines vom IOC verbotenen Helms vom olympischen Skeleton-Rennen ausgeschlossen worden. Diese Entscheidung bestätigte der Internationale Sportgerichtshof Cas am Freitag. Die Ad-hoc-Kommission wies den Einspruch des 27-Jährigen gegen die Entscheidung des Weltverbands IBSF zurück. Der Skeleton-Fahrer wurde damit auch nicht nachträglich wieder zum Wettbewerb zugelassen.

Heraskewytsch hatte sich am Donnerstag vor dem Start des ersten Durchgangs in Cortina d'Ampezzo geweigert, auf das Tragen seines Gedenk-Helms zu verzichten. Das IOC hatte dem Ukrainer die Erlaubnis verweigert, mit dem Helm seinen Wettkampf zu bestreiten. Auf dieser Basis hatte ihn der IBSF ausgeschlossen.

"Von Tag eins an habe ich gesagt, dass ich glaube, dass ich im Recht bin", hatte Heraskewytsch nach einer knapp dreistündigen Anhörung vor der Cas-Schiedsrichterin erklärt, der deutschen Rechtsanwältin Annett Rombach. Umhüllt von einer ukrainischen Flagge beteuerte Heraskewytsch: "Ich bereue nichts."

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