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Formel-1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt
Nach der militärischen Eskalation im Nahen Osten sagt die Formel 1 die beiden Grand Prix in Bahrain und Saudi-Arabien ab. Somit bleibt der Rennkalender im April leer.
Wie der Motorsport-Weltverband Fia mitteilt, werden die für den 12. und 19. April angesetzten Rennen aus dem Kalender ersatzlos gestrichen. In Bahrain und Saudi-Arabien hätten der vierte und fünfte Grand Prix dieser Saison stattfinden sollen.
Der Rennkalender wird damit eingedampft und umfasst nur noch 22 statt 24 Veranstaltungen. Der April ist nun Formel-1-frei, gefahren wird erst wieder am 3. Mai in Miami. Am Freitag hatte bereits der TV-Sender Sky berichtet, dass die beiden Rennen ausfallen.
Keine Reifentests in Bahrain
Am Morgen des 28. Februar hatten Israel und die Vereinigten Staaten den Iran angegriffen. In der Folge attackierte die Führung in Teheran Israel sowie mehrere US-Militärstützpunkte in der Region. Die arabischen Golfstaaten beheimaten gemeinsam Tausende US-Truppen.
In Bahrain, wo seit 2004 in Sakhir gefahren wird, hatte die Formel 1 in dieser Saison noch zwei Tests veranstaltet. Ende Februar wurden aber die zweitägigen Reifentests von Pirelli gestrichen. Die geplante Veranstaltung auf dem Bahrain International Circuit musste "aufgrund der sich verschärfenden internationalen Lage aus Sicherheitsgründen" abgesagt werden.
Das Auftaktrennen in Melbourne konnte am vergangenen Sonntag wie geplant über die Bühne gehen. Auch wenn Hunderte Mitarbeitende rund um die Formel 1 wegen der zunächst gesperrten Lufträume im Nahen Osten ihre Pläne ändern mussten und auf andere Reiserouten auswichen.
An diesem Sonntag (8.00 Uhr/Sky) steht der Grosse Preis von China in Shanghai auf dem Programm, zwei Wochen später wird noch auf dem Traditionskurs im japanischen Suzuka gefahren, ehe es nun eine ungewollt lange Pause gibt.
Weitere Rennen in Katar und Abu Dhabi geplant
Die Formel 1 will in diesem Jahr aber noch in den Nahen Osten zurückkehren. Katar am 29. November und traditionell als Schlusspunkt Abu Dhabi am 6. Dezember sollen das Königsklassen-Jahr beschliessen.
















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