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Freis Debüt wird mit knappem Sieg belohnt
Die Schweizer U21-Nationalmannschaft startet mit einem knappen 1:0-Erfolg gegen die Färöer in die Ära unter dem neuen Trainer Alex Frei. Der eingewechselte Winsley Boteli lässt die Schweiz jubeln.
Es war der erwartet zähe Auftritt im Thuner Stadion. Wer nach dem viel beachteten Trainerwechsel ein offensives Feuerwerk der Schweizer Nachwuchshoffnungen erwartet hatte, wurde am Freitagabend lange Zeit enttäuscht. Gegen aufsässige und defensiv äusserst kompakt stehende Fähringer tat sich die Heimmannschaft enorm schwer, entscheidende Lücken zu finden. Die mangelnde offensive Durchschlagskraft war unübersehbar – ein Problem, das Rekordtorschütze Alex Frei noch länger beschäftigen dürfte. Gerademal fünf Tore hatten die 24 aufgebotenen Spieler vor dieser Partie kumuliert auf dem U21-Konto aufzuweisen.
Nach dem Seitenwechsel nahm der Druck der Schweizer zu. In der 56. Minute schien der Bann gebrochen, als Liam Chipperfield den Ball im Netz versenkte. Doch der Treffer wurde fälschlicherweise wegen Abseits aberkannt. Frei reagierte und bewies von der Seitenlinie aus ein goldenes Händchen: Der eingewechselte Winsley Boteli stand in der 77. Minute nach einem Eckball von Aaron Keller und einem darauffolgenden Abpraller goldrichtig und erlöste sein Team mit dem verdienten 1:0-Siegtreffer.
Für seinen ersten Zusammenzug hatte Frei gleich sieben Neulinge nominiert und von seinem Team eine Mischung aus "Demut und Überzeugung" gefordert. Genau diese Tugenden waren gegen die Färöer nötig, um nicht die Geduld zu verlieren und den knappen Pflichtsieg am Ende ins Trockene zu bringen.
Mit den drei Punkten hält die Schweiz ihre EM-Hoffnungen am Leben. Da die direkte Qualifikation für das Turnier 2027 in Serbien und Albanien nach der mageren Hinrunde fast ausser Reichweite ist, liegt der Fokus voll auf dem 2. Gruppenplatz, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Im direkten Duell mit den Konkurrenten Island und den Färöern hat die Schweizer U21 nun einen wichtigen Schritt gemacht. Bereits am Dienstag steht an gleicher Stätte in Thun gegen Estland die nächste Pflichtaufgabe an.
Telegramm und Rangliste
Schweiz - Färöer 1:0 (0:0)
Thun. - 2121 Zuschauer. - SR Kastrati (KOS). - Tor: 77. Boteli 1:0.
Schweiz: Huber; Athekame, Ogbus, Nyakossi, Britschgi; Meichtry (70. Kacuri), Tsawa, Chipperfield, Keller; Junior Zé (70. Boteli), Koloto.1. Frankreich 5/13. 2. 4. Island 6/11. 3. Schweiz 6/11. 4. Färöer 7/9. 5. Luxemburg 6/4. 6. Estland 6/2.
Modus: Die neun Gruppensieger und der beste Gruppenzweite qualifizieren sich direkt für die EM-Endrunde 2027 in Albanien und Serbien. Die anderen Gruppenzweiten ermitteln in ausgelosten Direktduellen (Hin- und Rückspiele) die letzten vier EM-Plätze.
















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