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Freuler: "Ich weiss nicht, was dieser Schiedsrichter hier macht"
Enttäuschung und Wut: Die Nationalspieler hadern nach dem bitteren WM-Aus im Viertelfinal gegen Argentinien (1:3 n.V.). Remo Freuler kann den Platzverweis von Breel Embolo nicht nachvollziehen.
Remo Freuler, hat die Rote Karte alles verändert?
"Ja, natürlich. Wenn man dann 50 Minuten in Unterzahl gegen Argentinien spielen muss, kann man sagen, dass das entscheidend ist. Ich verstehe nicht, dass der VAR in einer solchen Situation, in einem solchen Spiel eingreifen kann."
Was ist Ihr Standpunkt?
"Das ist ganz einfach eine Katastrophe. Ehrlich gesagt weiss ich nicht, was dieser Schiedsrichter hier macht. Es gibt so viele kleine Fouls, die nicht überprüft werden. Der Schiedsrichter schaut sich diese zwei Sekunden an, aber die Aktion dauert mindestens zehn Sekunden. In der ersten Halbzeit haben sich die Argentinier auch in mehreren Situationen fallen lassen. Warum greift man bei diesen nicht ein? Ich verstehe das wirklich nicht."
Ihr habt euch grossartig geschlagen. Was wäre passiert, wenn die Schweiz das ganze Spiel zu elft gespielt hätte?
"Genau deshalb ist es noch schwerer zu verkraften. Wenn der Gegner besser ist, sagt man sich: 'Okay, ihr habt euch den Sieg verdient.' Aber ich glaube, heute hat die ganze Schweiz gesehen, dass wir sehr gut gespielt haben, mit Leidenschaft und technischem Können. Deshalb tut es umso mehr weh, ausgeschieden zu sein, nachdem wir so ein Spiel abgeliefert haben."
Man hatte den Eindruck, dass der Halbfinal in greifbarer Nähe war.
"Vor dem Turnier sagten wir, dass wir die beste Weltmeisterschaft unserer Geschichte spielen wollen. Letztendlich haben wir uns unseren Platz in den Viertelfinals verdient und gezeigt, dass wir sehr wohl die Halbfinals hätten erreichen können."
Seid ihr trotzdem stolz auf den Weg bis hierher?
"Unmittelbar nach dem Spiel überwiegt vor allem die Enttäuschung. Und sogar ein bisschen Wut, wenn ich das so sagen darf, angesichts dessen, wie das Spiel verlaufen ist. Mit etwas Abstand werden wir diese Weltmeisterschaft wahrscheinlich etwas anders betrachten können. Aber im Moment sind wir vor allem enttäuscht."

















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