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Fribourg-Gottéron schaltet Servette aus und steht im Final
Fribourg-Gottéron schafft es zum fünften Mal in den Playoff-Final. Mit 6:2 ergattern die Freiburger im fünften Spiel der Halbfinalserie gegen Genève-Servette zuhause den entscheidenden vierten Sieg.
Die Gastgeber verdienten sich diesen Erfolg am Sonntag durch eine klare Leistungssteigerung. Fribourgs Trainer Roger Rönnberg konnte dabei wieder auf seinen genesenen Captain Julien Sprunger sowie den schwedischen Verteidiger Patrik Nemeth zählen, der seine lange Sperre verbüsst hat.
Zweimal ging Gottéron in Führung, zweimal glich Servette aus. Auf das 3:2 durch Jeremi Gerber kurz nach Spielhälfte hatten die Genfer jedoch keine Antwort mehr parat. Die Vorentscheidung fiel knapp acht Minuten vor Schluss innerhalb weniger Sekunden: Zuerst scheiterte Genfs Jimmy Vesey am Pfosten, im Gegenzug erhöhte Lucas Wallmark mit seinem zweiten Tor des Abends auf 4:2. Damit versetzte er die Mehrheit der 9372 Zuschauer in der ausverkauften Arena endgültig in Feierlaune. Die Tore 5 und 6 erzielten Christoph Bertschy respektive Marcus Sörensen ins leere Genfer Tor.
Ville Peltonen setzte in seinem letzten Spiel als Servette-Coach alles auf eine Karte. Bevor ab der nächsten Saison Schwedens Nationaltrainer Sam Hallam in Genf übernimmt, schenkte Peltonen im Tor anstelle von Nationalgoalie Stéphane Charlin erstmals seit Ende Januar Robert Mayer von Anfang an das Vertrauen. Genfs Meistergoalie von 2023 liess in der 8. Minute prompt den ersten (und dazu haltbaren) Schuss auf sein Gehäuse passieren. Diesen Patzer korrigierten seine Vorderleute zwar noch, am Ende blieb der erhoffte Impuls durch den Torhüterwechsel jedoch aus.
Fribourg wird ab nächstem Samstag zum fünften Mal in seiner Klubgeschichte und zum ersten Mal seit 13 Jahren den Playoff-Final bestreiten. 1992, 1993 und 1994 verlor Gottéron zu den Zeiten von Slawa Bykow und Andrej Chomutow drei Finalserien hintereinander gegen Bern (2:3 Siege) und zweimal Kloten (zweimal 1:3). 2013 zogen die Freiburger als Qualifikationssieger erneut gegen den SCB mit 2:4 den Kürzeren.
Der Gegner im Kampf um den ersten Meistertitel in der 86-jährigen Klubgeschichte wird der Qualifikationssieger und Rekordmeister HC Davos sein.
Telegramm:
Fribourg-Gottéron - Genève-Servette 6:2 (1:1, 2:1, 3:0)
9372 Zuschauer. - SR Wiegand/Lemelin (USA), Francey/Stalder. - Tore: 8. Wallmark (Marchon) 1:0. 18. Pouliot (Le Coultre, Karrer) 1:1. 25. Streule 2:1. 28. Granlund (Vesey, Manninen/Powerplaytor) 2:2. 32. Gerber (Walser, Rathgeb) 3:2. 53. Wallmark 4:2. 56. Bertschy 5:2 (ins leere Tor). 60. (59:37) Sörensen 6:2 (ins leere Tor). - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Borgström; Granlund.
Fribourg-Gottéron: Berra; Rathgeb, Kapla; Seiler, Streule; Jecker, Nemeth; Johnson; Bertschy, Borgström, Biasca; Sörensen, Wallmark, Marchon; Gerber, De la Rose, Reber; Sprunger, Walser, Dorthe; Nicolet.
Genève-Servette: Mayer; Rutta, Berni; Saarijärvi, Chanton; Karrer, Le Coultre; Sutter; Puljujärvi, Manninen, Granlund; Bozon, Jooris, Vesey; Ignatavicius, Pouliot, Hischier; Praplan, Verboon, Noah Rod; Miranda.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Schmid, Glauser, Sprunger (alle verletzt), Arola, Ljunggren, Rau und Rattie (alle überzählige Ausländer). Genève-Servette ohne Richard (verletzt) und Brassard (überzähliger Ausländer). Genève-Servette von 55:15 bis 55:47 und 56:08 bis 59:37 ohne Torhüter.

















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