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Frontmann der Discoband Village People Victor Willis gestorben
Er war der stämmige, bärtige Mann in Polizeiuniform oder manchmal auch der Seeoffizier. Victor Willis, ehemaliger Frontmann der legendären Discoband Village People aus den 1970er-Jahren, ist im Alter von 74 Jahren verstorben.
Der 1951 in Texas geborene Musiker war Leadsänger und Mitautor der grössten Hits der Band, darunter des weltweiten Hits "Y.M.C.A."
Eine kurze Nachricht seiner Ehefrau gab seinen Tod am Mittwoch auf den Social-Media-Konten der Band bekannt. Sie schrieb von einer "kurzen, aber schweren Krankheit".
Die Band ging 1979 auf ihre erste Welttournee. Auf der Website der Band heisst es, dass die Village People 100 Millionen Alben verkauft haben.
Drogenprobleme
Willis verliess die Band Anfang der 1980er-Jahre, unter anderem aufgrund von Drogenproblemen. 2017 übernahm er erneut die Leitung der Band, um sie wieder auf Tournee zu bringen, nachdem er um die Rückgewinnung der Rechte an seinem Song gekämpft hatte, wie das Magazin Variety am Mittwoch berichtete.
Im Jahr 2021 wurde "Y.M.C.A." in das National Recording Registry der US-Kongressbibliothek aufgenommen. Im Jahr 2022 dann in die Grammy Hall of Fame.
Der Hit "Y.M.C.A.", der bereits bei seiner Veröffentlichung 1978 als Schwulenhymne galt, erlebte selbst ein seltsames Schicksal und fand zu einem ebenso unerwarteten zweiten Leben: Er wurde von Donald Trump - mit Zustimmung der Band - für seine Zwecke vereinnahmt, wodurch seine ursprüngliche Bedeutung negiert wurde.

















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