Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Ganzes Gebiet unter dem Gonzen ist gesperrt
Nach dem Felssturz an der Gonzenwand über Sargans vom Montagabend bleibt das gesamte Gebiet unterhalb der Gonzenwand gesperrt. Diese Sperrung dauert voraussichtlich bis am Mittwoch. Fachkräfte aus Geologie und Forst analysieren die Situation vor Ort.
Kurz nach 20 Uhr hat sich am Montag ein Felsbrocken von der Gonzenwand gelöst und ist in Richtung Sargans gedonnert. Eine entsprechende Staubwolke war weitherum erkennbar. «Der Schutzwald oberhalb des Siedlungsgebiets Wölbrüti, Prod und Vild erfüllte seine Bestimmung: Weder wurden Menschen bei dem Ereignis verletzt, noch entstand Sachschaden», äussert sich die Gemeinde Sargans zum seltenen Ereignis.
Fundierte Situationsanalyse
Noch sind Grösse und Gewicht des gelösten Felsbrockens unbekannt. Seit Dienstagmorgen sind Fachkräfte aus der Geologie und dem Forst aufgeboten, um eine fundierte Situationsanalyse vor Ort durchzuführen. Während Gemeindepräsident Stefan Kohler und Geologe David Imper die Situation per Helikopter aus der Luft begutachten, inspiziert Revierförster Bruno Meli die Lage am Boden.
Bis die Daten ausgewertet seien, eine genaue Analyse vorliege und die Fachstellen Entwarnung geben können, sind die Wanderwege im gesamten Forstgebiet unterhalb des Gonzens gesperrt. Voraussichtlich werde mit der Sperrung bis morgen Mittwoch, 17. Juni, gerechnet, heisst es seitens der Gemeinde weiter.

















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