/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Dienstag, 10. März 2026

Gewerkschaft ruft Lufthansa-Piloten zu zwei Tagen Streik auf

Passagiere der Lufthansa müssen sich auf den nächsten grossen Streik der Piloten einrichten. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit hat mehr als 5000 Beschäftigte zu einem 48-Stunden-Streik an diesem Donnerstag und Freitag aufgerufen.

Gefährdet sind Starts aus Deutschland der Lufthansa-Kerngesellschaft, der Frachttochter Lufthansa Cargo und erstmals bei der Regionalgesellschaft Lufthansa Cityline.

Keine Streiks auf Flügen nach Nahost

Die Vereinigung Cockpit hatte in der vergangenen Woche wegen der angespannten Situation im Luftverkehr nach Nahost von Streikmassnahmen abgesehen. Nun sollen Flüge in den arabischen Raum nicht bestreikt werden. Ausdrücklich sind folgende Destinationen vom Arbeitskampf ausgenommen: Ägypten, Aserbaidschan, Bahrain, Irak, Israel, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Saudi-Arabien sowie die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE).

In den drei bestreikten Flugbetrieben hatten sich die Piloten in Urabstimmungen für Arbeitskämpfe entschieden. Bei der Gesellschaft Eurowings läuft eine entsprechende Abstimmung am kommenden Montag (16. März) aus. An dem Streik in der laufenden Woche werden sich die Eurowings-Beschäftigten daher nicht beteiligen.

Es ist bereits die zweite Streikwelle in der laufenden Tarifauseinandersetzung bei der Lufthansa-Kerngesellschaft. Am 12. Februar hatten die Piloten für einen Tag die Arbeit niedergelegt. Mehr als 800 Flüge mit rund 100'000 Passagieren fielen aus.

Ziel: Verhandlungsfähiges Angebot

Hintergrund des Arbeitskampfes sind der Gewerkschaft zufolge ergebnislose Verhandlungen über die Betriebsrenten bei Lufthansa und Lufthansa Cargo. Laut VC-Präsident Andreas Pinheiro liegt weiterhin kein Angebot vor.

Der Sprecher der Tarifkommission, Arne Karstens, erklärte: "Sieben Verhandlungsrunden, lange Bedenkzeiten und sogar ein vermittelndes Angebot - all das hat der Arbeitgeber verstreichen lassen. Jetzt reden wir erst weiter, wenn ein verhandlungsfähiges Angebot vorliegt."

Cityline fliegt nicht mehr lange

Die Cityline erledigt für die Kerngesellschaft Lufthansa regionale Zubringerflüge. Sie betreibt 30 Jets und beschäftigt an die 500 Piloten. Der Flugbetrieb der Gesellschaft soll nach Aussagen des Konzern-Managements im kommenden Jahr auslaufen. Ihre Verbindungen sollen bis dahin auf die neue, fast namensgleiche Unternehmenstochter Lufthansa City Airlines übergehen.

Laut VC hat die bevorstehende Schliessung aber nichts mit den laufenden Tarifverhandlungen zu tun. Die Gewerkschaft hat für die Jahre 2024, 2025 und 2026 Vergütungsanpassungen um jeweils 3,3 Prozent jährlich gefordert. Ein erstes Angebot hat die VC abgelehnt, weil es eine Friedenspflicht bis Ende 2027 beinhaltete.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.