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Keystone-SDA | Montag, 30. März 2026

Gianni Infantino will den Iran an der WM

FIFA-Präsident Gianni Infantino drängt trotz des Krieges im Nahen Osten auf eine Teilnahme Irans an der Fussball-WM im Sommer.

"Wir wollen, dass Iran spielt, Iran wird bei der Weltmeisterschaft spielen. Es gibt keinen Plan B, C oder D - es gibt Plan A", sagte der Chef des Weltverbands in einem Interview des mexikanischen Fernsehsenders N+ Univision.

Angesichts des Krieges möchte der Iran seine drei Vorrundenpartien nicht - wie bislang geplant - in den USA austragen, sondern in Mexiko. Weiterhin ist unklar, ob die FIFA diesem Wunsch nachkommen kann und überhaupt will.

"Iran repräsentiert sein Volk - die Menschen, die im Iran leben, ebenso wie jene, die im Ausland leben", sagte Infantino und warb um eine Teilnahme des Landes. Die FIFA wolle dafür zu sorgen, dass der Iran "unter den bestmöglichen Bedingungen" an der WM teilnehmen könne. Zugleich räumte der 56-jährige Schweizer ein, dass man in der "realen Welt lebe" und die Situation "sehr kompliziert" sei.

Irans Verbandschef Mehdi Tadsch hatte vor anderthalb Wochen laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna einen Boykott der USA, nicht aber der WM angekündigt, ohne dies näher zu erläutern.

Die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko beginnt am 11. Juni und dauert bis zum 19. Juli. In der Gruppenphase soll der Iran auf Belgien, Neuseeland und Ägypten treffen.

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