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Lakers belohnen sich nicht
Keystone-SDA | Montag, 30. März 2026

Gottéron erzwingt ein siebentes Spiel

Das Warten auf eine erste Verlängerung in den Playoffs geht weiter. Dafür kommt es am Mittwoch zu einem ersten Spiel 7. Gottéron gewinnt bei den Lakers 3:1 und erzwingt ein siebentes Spiel.

Die Helden beim HC Fribourg-Gottéron sind schnell gefunden. Da wäre mal der 31-jährige amerikanische Verteidiger Michael Kapla. Dem gelang nach elf Minuten das 1:0 für die Gäste. Schon am Donnerstag hatte Kapla in Rapperswil-Jona das Skore für Gottéron eröffnet. Damals siegten die Freiburger 6:2; am Montag resultierte am Einde ein mitreissendes 3:1.

Kapla, der es in Übersee bloss für fünf Partien in die NHL geschafft hat (bei den New Jersey Devils), spielt die beste Saison seiner Karriere. Zwölf Tore (wie in dieser Spielzeit bislang für Gottéron) gelangen ihm noch nie.

Berra 33 Paraden, Nyffeler nur 13

Der zweite Held war wieder Goalie Reto Berra. Der Keeper der Freiburger parierte 33 von 34 Schüsse(n). Er hielt ab dem zweiten Abschnitt, als die Rapperswil-Jona Lakers pausenlos dominierten (28:4 Torschüsse), den Freiburger Sieg fest.

Die Vorentscheidung fiel in der Schlussphase des zweiten Abschnitts. Die Lakers drückten auf den Ausgleich. Dominic Lammer verfehlte das offene Tor. Victor Rask schoss in Überzahl aus bester Abschlussposition daneben. Unmittelbar nach diesen Chancen zog Jacob de la Rose mit einem Sololauf über die gesamte Eisfläche allen davon und bezwang Melvin Nyffeler (13 Paraden) zum 3:1.

In Unterzahl besser

De la Rose lief in Unterzahl allen davon, auch wenn die Zweiminutenstrafe in diesen Sekunden gerade auslief. Sandro Zangger, der für die Lakers nach 27 Minuten auf 1:2 verkürzte, traf zum zweiten Mal in der Serie in Unterzahl. Damit ist auch schon gesagt, dass das Powerplay bei beiden Teams vor dem siebenten Spiel vom Mittwoch die grösste Baustelle bleibt. Gottéron spielte in dieser Serie bislang 29 Mal Powerplay und hat noch nie getroffen (aber zwei Shorthander kassiert). In der Qualifikation konnte sich Gottéron auf das drittbeste Überzahlspiel der Liga verlassen.

Und die Lakers? Die waren schon während der Regular Season mit Überzahl auf dem Eis nicht gut. Aber auch ihre Statistik mit einem Powerplay-Tor aus ebenfalls 29 Chancen präsentiert sich miserabel.

Mit einem guten Powerplay hätten die Lakers am Montag in die Halbfinals erreichen können. Die letzten sechs Minuten spielten die Lakers in Überzahl, die ersten zwei Minuten davon sogar mit fünf gegen drei Feldspielern. Die Wende erschien möglich. Aber nichts wollte den Lakers gelingen.

Rapperswil - Fribourg 1:3 (0:2, 1:1, 0:0)

6100 Zuschauer (ausverkauft). - SR Borga/Stricker, Schlegel/Bachelut. - Tore: 12. Kapla (Reber, Nicolet) 0:1. 18. Borgström (Bertschy) 0:2. 28. Zangger (Henauer/Unterzahltor!) 1:2. 39. De la Rose 1:3. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 7mal 2 plus 5 Minuten (Nemeth) plus Spieldauer (Nemeth) gegen Fribourg-Gottéron. - PostFinance-Topskorer: Strömwall; Borgström.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Pilut, Maier; Henauer, Larsson; Jelovac, Dufner; Capaul; Strömwall, Rask, Wetter; Zangger, Taibel, Lammer; Lindemann, Maillet, Jensen; Hofer, Albrecht, Dünner; Graf.

Fribourg-Gottéron: Berra; Rathgeb, Kapla; Seiler, Streule; Jecker, Nemeth; Johnson; Rau, Wallmark, De la Rose; Bertschy, Borgström, Dorthe; Sprunger, Walser, Marchon; Nicolet, Reber, Gerber; Rod.

Bemerkungen: . Rapperswil-Jona Lakers von 56:48 bis 58:27 und ab 58:49 ohne Torhüter.

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