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Graubünden erhöht die Fahrzeugsteuern für Elektrofahrzeuge
Ab dem nächsten Jahr müssen Besitzer von Elektrofahrzeugen in Graubünden mehr Motorfahrzeugsteuern bezahlen. Dies hat der Grosse Rat am Mittwoch beschlossen.
Die Änderung der Motorfahrzeugsteuer sieht vor, dass neu das Gewicht und die Leistung des Fahrzeugs für die Berechnung ausschlaggebend sind, nicht mehr der Hubraum. Auf diese Weise soll eine Gleichbehandlung von Verbrennungs- und Elektrofahrzeugen gewährleistet werden.
Emissionsfreie Fahrzeuge profitieren jedoch bis 2034 weiterhin von Ermässigungen. Diese betragen aber nur noch 60 statt wie bisher 80 Prozent. Auch öffentliche Verkehrsmittel und Hybridfahrzeuge werden entlastet, letztere um maximal 30 Prozent.
Auf Antrag des Grossrats Bruno Loi (FDP) werden auch schwere Dieselfahrzeuge, die den neuesten Normen entsprechen, weiterhin von einer Reduktion der Motorfahrzeugsteuer profitieren; diese wird jedoch geringer ausfallen als heute. Derzeit liegt der Satz bei 80 Prozent, ab dem nächsten Jahr und bis 2034 wird die maximale Ermässigung 40 Prozent betragen.
Die Gesetzesänderung wurde von 90 Grossräten angenommen, 25 stimmten dagegen, vor allem aus dem Lager der SVP.

















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