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Keystone-SDA | Montag, 09. Februar 2026

In der Team-Kombination liegen die nächsten Medaillen bereit

Die Team-Kombination feiert am Montag ihre olympische Premiere. Nach dem Dreifach-Erfolg an der letztjährigen WM gehen die Schweizer mit schönen Erinnerungen in den Wettkampf.

Es war aus Schweizer Sicht ein unvergesslicher Tag, jener 12. Februar 2025: An der WM in Saalbach gingen in der Team-Kombination Gold, Silber und Bronze an Swiss-Ski. Mit zwei Fahrern pro Team bedeutete das nicht weniger als sechs Schweizer auf dem Podest. "Der Tag könnte nicht perfekter sein", sagte Loïc Meillard, der gemeinsam mit Franjo von Allmen gewann. "Mit so vielen Freunden auf dem Podest zu stehen, da fehlen mir die Worte", ergänzte Tanguy Nef, der mit Alexis Monney Zweiter wurde.

Fast am meisten freuten sich damals jedoch die drittplatzierten Stefan Rogentin und Marc Rochat. Als "Schweiz 4" waren sie gestartet - oder "Team Reserve", wie sie es selbst nannten. Ihre Medaille war die überraschendste und gerade deshalb umso schöner. Ein Jahr danach denkt Rogentin noch immer gerne daran zurück: "Es ist ein schöner Wettbewerb, und ich denke, dass er für das Publikum sehr spannend ist."

Da Rochat jedoch nicht für die Winterspiele selektioniert wurde, erhält Rogentin einen neuen Partner. Überhaupt bleibt bei der Teambildung im Vergleich zum Vorjahr kein Stein auf dem anderen.

Erfolgsduos werden getrennt

Anders als an der letztjährigen WM ist diesmal auch Marco Odermatt dabei. Der Nidwaldner hatte den definitiven Entscheid lange offengelassen, in den letzten Tagen aber mehrmals gesagt, dass er sich die Teilnahme gut vorstellen könne. Der Zeitpunkt zwischen Abfahrt und Super-G passt ihm besser als im Vorjahr, als die Team-Kombination nach den beiden Speed-Rennen und nur zwei Tage vor dem Riesenslalom durchgeführt wurde. Damals entschied sich Odermatt für eine Pause.

Durch seine Teilnahme werden die Erfolgsduos der WM getrennt. Die Trainer haben entschieden, die Paare nach dem Weltcup-Ranking (WCSL) zu bilden: Die Nummer 1 in der Abfahrt fährt mit der Nummer 1 im Slalom, danach jeweils die Nummern 2, 3 und 4 zusammen. Damit startet Loïc Meillard nicht mit seinem letztjährigen Partner und frischgebackenen Abfahrts-Olympiasieger Franjo von Allmen, sondern mit Marco Odermatt.

Im Vorfeld darauf angesprochen, zuckte Von Allmen bloss die Schultern: "Wir haben viele gute Slalomfahrer. Ich stelle mich auf denjenigen ein, der es dann wird." Der Berner Oberländer tritt nun mit Tanguy Nef an. Die weiteren Teams bilden Alexis Monney/Daniel Yule sowie Stefan Rogentin/Matthias Iten.

Kein Mixed mehr

Die Team-Kombination ersetzt gleich zwei bisherige Wettbewerbe: Zum einen die traditionelle Kombination, die nach zwölf Austragungen nicht mehr olympisch ist, zum anderen den gemischten Team-Wettbewerb, der nur zwei Olympia-Auftritte hatte. Während in vielen Sportarten der Trend zu Mixed-Entscheidungen geht, ist im Skirennsport das Gegenteil der Fall. Mit den Wettkampforten Bormio für die Männer und Cortina für die Frauen wäre die Durchführung 2026 allerdings auch logistisch schwierig gewesen.

Gerade im Vergleich zum gemischten Team-Wettbewerb, in dem jedes Land nur eine Equipe stellte, erhöhen sich die Medaillenchancen für die Schweiz nochmals. Ein historischer Dreifach-Erfolg wie an der WM kann am Montag zwar nicht erwartet werden. Die Schweiz ist jedoch erneut hervorragend aufgestellt, um weitere Medaillen bejubeln zu können.

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