/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Nicht kategorisiert
Keystone-SDA | Mittwoch, 07. Oktober 2026

Indonesien will Biotreibstoffproduktion aus Zuckerrohr erhöhen

Indonesien will neue Zuckerrohrplantagen für die Produktion von Bioethanol erschliessen. Damit will die Regierung die Abhängigkeit von Erdölimporten verringern.

Die indonesische Regierung hatte im vergangenen Monat angekündigt, den Ethanolanteil im Benzin von 5 auf 20 Prozent zu erhöhen. Damit soll die Abhängigkeit von Erdölprodukten verringert werden, deren Kosten kontinuierlich steigen.

Um dieses Ziel zu erreichen, müsse das Land seine jährliche Ethanolproduktion deutlich steigern, erklärte das Energieministerium. "E20 kann aus Zuckerrohr, Maniok und anderen Rohstoffen hergestellt werden", sagte Ernährungsminister Zulkifli Hasan am Dienstag laut der indonesischen Nachrichtenagentur Antara. Für die Produktion aus Zuckerrohr müssten neue Plantagen angelegt werden.

Gerodete Böden oder Waldgebiete

Landwirtschaftsminister Andi Amran Sulaiman hatte im vergangenen Monat erklärt, die Regierung wolle rund eine Million Hektar für den Zuckerrohranbau erschliessen. Zunächst sollten bereits gerodete Böden genutzt werden, bevor Waldgebiete in Betracht gezogen würden. Diese Möglichkeit schloss er jedoch nicht aus.

Der indonesische Klimabeauftragte Hashim Djojohadikusumo, der zugleich der Bruder von Präsident Prabowo Subianto ist, kündigte am Dienstag unterdessen die Einstellung eines Projekts an, für das mehrere Millionen Hektar Wald gerodet werden sollten, um Flächen für den Reisanbau zu gewinnen. Er begründete den Schritt damit, dass der Inselstaat beim Grundnahrungsmittel Reis die Selbstversorgung erreicht habe.

Seit 2024 wurden in Indonesien nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Mighty Earth mehr als 50'000 Hektar Regenwald, Savanne, Torf- und Feuchtgebiete für den Anbau von Zuckerrohr und Reis gerodet.

Landwirtschaft und Brände gefährden Wälder

Indonesien gehört zu den waldreichsten Ländern der Welt und ist daher ein wichtiger Speicherort für CO2. Die Wälder binden klimaschädliche Emissionen aus fossilen Brennstoffen. Die fortgesetzte Zerstörung der Wälder zugunsten der Landwirtschaft und der Holzwirtschaft sowie unkontrollierte Brände verringern jedoch deren Fähigkeit, Kohlenstoff zu binden, erheblich.

Indonesien hat fast 290 Millionen Einwohner. Das Land verwendet seit Langem Palmöl zur Herstellung von Biodiesel und bemüht sich, dessen Anteil zu erhöhen. Die Republik ist eine der weltweit grössten Palmölproduzentinnen. Das Öl wird hauptsächlich auf Flächen angebaut, die früher bewaldet waren.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.