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Irak und der Kongo holen die letzten Tickets
Der Irak und die Demokratische Republik Kongo sichern sich die letzten WM-Tickets und komplettieren das Feld der 48 Nationen an der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko.
Der Irak kehrt nach 40 Jahren auf die WM-Bühne zurück. Er machte mit einem 2:1 (1:1) gegen Bolivien im Playoff in Monterrey in Mexiko das Teilnehmerfeld voll. Ali Al-Hamadi (10.) und Aymen Hussein (53.) trafen für die Vorderasiaten, Moises Paniagua (38.) glich zwischenzeitlich aus. In einer langen Nachspielzeit stemmte sich der Irak gegen die Schlussoffensive Boliviens, ehe mit dem Abpfiff grosser Jubel ausbrach.
Der Trainer Graham Arnold führte die Mannschaft trotz schwieriger Vorbereitung zum Erfolg. Der wegen des Iran-Kriegs gesperrte Luftraum zwang das Team zu aufwendigen Reiserouten. Zuletzt hatte der Irak 1986 an einer WM teilgenommen.
In der Gruppenphase wartet ein anspruchsvolles Programm: Auftaktgegner ist Norwegen in Boston, danach folgt Mitfavorit Frankreich in Philadelphia, ehe in Toronto das Duell mit Senegal ansteht.
Bereits zuvor sicherte sich die Demokratische Republik Kongo ihr Ticket durch ein hart erkämpftes 1:0 nach Verlängerung gegen Jamaika in Guadalajara. Axel Tuanzebe erlöste sein Team in der 100. Minute vor 40'000 Zuschauern, nachdem zuvor mehrere Treffer aberkannt worden waren und zahlreiche Chancen ungenutzt blieben. Die Afrikaner kehren damit erstmals seit 1974, damals noch als Zaire, zur WM zurück. Kongo trifft in Gruppe K auf Portugal, Usbekistan und Kolumbien.
















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