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Jeremy Seewer und Ducati beenden Zusammenarbeit
Jeremy Seewer zieht mitten in der WM-Saison die Notbremse. Der Zürcher Motocross-Fahrer und Ducati gehen nach enttäuschenden Resultaten per sofort getrennte Wege, wie beide Seiten mitteilen.
Damit ist Seewers Projekt mit dem italienischen Hersteller, der vor einem Jahr erstmals in die MXGP und damit in die Königsklasse des Motocross eingestiegen war, krachend gescheitert. Ducati feierte zwar in der MotoGP grosse Erfolge, blieb im Motocross bislang aber klar hinter den Erwartungen zurück.
Nachdem Seewer in der letzten WM-Saison immerhin noch zweimal auf das Podest gefahren war, blieb er in diesem Jahr an den ersten sechs Rennwochenenden klar unter seinen Möglichkeiten. Ein 12. Platz beim Heim-GP in Frauenfeld war sein bestes Resultat.
In der WM-Wertung liegt der 13-fache GP-Sieger aus Bülach nach sechs von 17 Grands Prix lediglich auf Rang 22 und damit weit entfernt von den Ansprüchen eines Fahrers, der die MXGP-WM auf Yamaha und Kawasaki bereits dreimal als Zweiter beendet hatte.
Wie es für den bald 32-jährigen Seewer nun weitergeht, ist offen.

















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