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Kriens-Luzern krönt sich erstmals zum Meister
Kriens-Luzern ist zum ersten Mal in seiner Klubgeschichte Schweizer Meister. Die Innerschweizer nutzen ihren ersten Matchball und landen in Schaffhausen mit 39:33 den entscheidenden Sieg.
Damit entschied Kriens-Luzern die Best-of-5-Serie gegen die Kadetten mit 3:0 Siegen vorzeitig für sich.
In einem engen Spiel liess sich bis kurz vor Schluss keines der Teams entscheidend abschütteln. Drei Tore Vorsprung waren für die Gäste, die in der ersten Halbzeit den etwas besseren Eindruck hinterliessen, lange das Höchste der Gefühle. Das Heimteam, das mit viel Schwung aus der Pause kam, führte mit maximal zwei Längen Vorsprung.
Mit dem Tor zum 33:32 übernahmen die Innerschweizer erst zum zweiten Mal nach der Pause wieder die Führung, die sie nicht mehr hergaben. In den letzten Minuten spielte sich das Team des scheidenden Trainers Thomas Zimmermann in einen Rausch. Es resultierte nicht nur der 18. Sieg in Serie, sondern auch der erste Meistertitel der Klubgeschichte.
"Wir spielen schnellen Handball, haben super Spieler, jeder ist torgefährlich", erklärte Luca Sigrist das Erfolgsrezept des neuen Meisters im Interview mit SRF. Das Eigengewächs von Kriens-Luzern traf im dritten Spiel der Finalserie zwar erstmals nicht zweistellig, trug aber immerhin acht Treffer zum Sieg bei. "Es ist unglaublich. Wenn ich mit meinem Kindheitsverein Meister werden kann, geht ein Traum in Erfüllung, ich habe Gänsehaut", so der 20-Jährige, der sich im Hinblick auf die kommende Saison dem deutschen Bundesligisten Melsungen anschliesst.
In der Qualifikation noch hinter den Kadetten gelandet, zeigte der HC Kriens-Luzern in der entscheidenden Phase der Meisterschaft einen wahren Steigerungslauf. In der Finalserie gegen den Meister der letzten vier Jahre liessen die Innerschweizer, die künftig von Nationaltrainer Andy Schmid in einem Doppelmandat trainiert werden, nichts anbrennen - anders als noch 2023 und 2024, als im Final die Kadetten das bessere Ende für sich behielten.


















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