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Titelverteidigerin Gauff scheitert, Zverev weiter
Die Titelverteidigerin Coco Gauff scheitert in der 3. Runde des French Open. Bei den Männern hält Alexander Zverev dem Erwartungsdruck als letzter verbliebener Favorit stand.
Gauff, die Nummer 4 der Welt, unterlag der Österreicherin Anastasia Potapova (WTA 30) in drei Sätzen, wobei sie beim 6:4, 6:7 (1:7), 4:6 im zweiten Satz einen 2:5-Rückstand wettmachte und beim Stand von 6:5 nur zwei Punkte vom Einzug in die nächste Runde entfernt war.
Nachdem sie bereits in der ersten Runde von Wimbledon und im Achtelfinal des US Open ausgeschieden war, erlitt Gauff am Samstag abermals ein frühes Aus an einem Grand-Slam-Turnier.
Die 22-jährige Amerikanerin ist bereits die dritte Spielerin aus den Top 5, die aus dem Turnier ausgeschieden ist. Zuvor erwischte es bereits Gauffs Landsfrau Jessica Pegula und die Weltnummer 2 Jelena Rybakina.
Zwei Marathon-Matches
Ebenfalls zu Ende ist das Heimturnier für Moïse Kouame. Der erst 17-jährige Franzose unterlag dem Chilenen Alejandro Tabilo in der 3. Runde 6:4, 3:6, 4:6, 6:7 (9:11). Kouame hatte Geschichte geschrieben, indem er in der 1. Runde mit Marin Cilic einen früheren US-Open-Champion geschlagen hatte und zum jüngsten Spieler in der Profi-Ära avancierte, der einen Grand-Slam-Sieger im Männereinzel am French Open besiegen konnte. In der 2. Runde hatte sich Kouame in seinem ersten Fünfsatzmatch gegen den Paraguayer Adolfo Daniel Vallejo im Match-Tiebreak nach knapp fünf Stunden Spieldauer durchgesetzt.
Noch etwas länger für seinen Sieg schuften musste Juan Manuel Cerundolo. Der Argentinier brauchte für seinen Fünfsatzsieg gegen den Spanier Martin Landaluce mehr als sechs Stunden. Beim 6:4, 6:7 (7:9), 7:6 (7:4), 6:7 (4:7), 7:6 (10:8) wurde nur der erste Satz nicht im Tiebreak entschieden.
Zverev gegen einen Lucky Loser
In der Nacht auf Samstag gewann Alexander Zverev sein Drittrunden-Spiel gegen den Franzosen Quentin Halys 6:4, 6:3, 5:7, 6:2. Zverevs Sieg stand erst nach Mitternacht nach einer Spieldauer von 3:07 Stunden fest.
Zverev ist nun der heisseste Anwärter auf den Triumph in diesem Jahr in Roland Garros, nachdem am Freitag auch Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic ausgeschieden war. Tags zuvor hatte sich der Weltranglisten-Erste Jannik Sinner aus Italien nach einem körperlichen Einbruch in der zweiten Runde verabschiedet. Der spanische Vorjahressieger Carlos Alcaraz ist wegen einer Verletzung erst gar nicht am Start.
Von den Top 5 der Weltrangliste ist nur noch Zverev vertreten, die Tür zum so lange ersehnten ersten Grand-Slam-Turniersieg steht damit weit offen. Im Achtelfinal trifft der Hamburger auf Jesper De Jong. Der Niederländer war in der Qualifikation eigentlich schon gescheitert, bekam aber als Lucky Loser einen Startplatz im Hauptfeld.


















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