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Kultur
Keystone-SDA | Dienstag, 02. Dezember 2025

Kunstmuseum Basel entschädigt die Erben von Sammler Julius Freund

Das Kunstmuseum Basel entschädigt die Erben des Sammlers Julius Freund für acht Werke. Beide Parteien einigen sich darauf, dass die Erbengemeinschaft eine Ausgleichszahlung erhält und Kunstwerke in Basel bleiben, wie das Museum am Dienstag mitteilte.

Über die Höhe der gezahlten Summe wurde Stillschweigen vereinbart. Das Kunstmuseum sei von sich aus auf die Rechtsvertreterin der Erben zugegangen und der Entscheid sei einvernehmlich gefallen, heisst es im Communiqué.

Bei den Kunstwerken handelt es sich zum grössten Teil um Zeichnungen und eine Lithografie von Käthe Kollwitz. Ebenso sind Zeichnungen von Carl Blechen, Max Liebermann, Hans von Marées und Adolph von Menzel mit dabei.

Julius Freund (1869-1941), ein deutsch-jüdischer Textilfabrikant aus Berlin, trug mehr als 700 Werke aus der deutschen Romantik, Realismus sowie aus dem 20. Jahrhundert zusammen. Während der Herrschaft der Nationalsozialisten flüchtete er zusammen mit seiner Frau Clara nach England. Der Kunstsammler starb dort im Jahr 1941 in einem Armenspital.

Versteigerung aus wirtschaftlicher Not im Exil

Die Tochter Gisèle Freund liess Kunstwerke aus der väterlichen Sammlung, welche dieser bereits Jahre zuvor in der Schweiz unterbringen konnte, 1942 in Luzern versteigern. Sie fasste diesen Entscheid, um der mittellosen Mutter den Lebensunterhalt zu sichern, wie es weiter im Communiqué heisst.

Das Kunstmuseum Basel erwarb aus dieser Versteigerung fünf Zeichnungen und eine Lithografie für das Kupferstichkabinett. Zwei weitere Werke der Familie Freund kamen als Schenkungen hinzu.

Die Bundesrepublik Deutschland restituierte bereits im Jahr 2005 vier Werke, die ein Sonderbeauftragter Adolf Hitlers an jener Auktion erworben hatte. Die Rückgabe wurde damit begründet, dass die wirtschaftliche Not Clara Freunds im Exil als Folge ihrer NS Verfolgung anzusehen sei, wie es weiter heisst.

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