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Keystone-SDA | Mittwoch, 15. Juli 2026

Kym und Tsitsipas müssen nachsitzen

Dunkelheit verhindert am Swiss Open in Gstaad die Beendigung der Achtelfinalpartie zwischen dem Schweizer Jérôme Kym und dem Griechen Stefanos Tsitsipas beim Stand von 5:5 im dritten Satz.

Nach seinem erstmaligen Vorstoss in den Viertelfinal eines ATP-Turniers im letzten Jahr überzeugt Jérôme Kym (ATP 186) auf dem Sandplatz im Berner Oberland auch diesmal. Gegen den weitaus prominenteren Stefanos Tsitsipas (ATP 85) zeigte er einen couragierten Auftritt und hat am Donnerstag (gegen 14.00 Uhr) alle Chancen auf eine Überraschung.

Wegen eines Gewitters begannen Kym und Tsitsipas mit Verspätung und wurden nach etwas über zwei Stunden vom schwindenden Licht gestoppt. Der Aargauer kam zwar zu keiner einzigen Breakchance, musste selber aber seinen Aufschlag auch nur einmal - zum 2:3 im ersten Satz - abgeben. Tsitsipas, der schon seit längerem seine Form der besten Tage sucht, als er die Nummer 3 der Welt war und zwei Grand-Slam-Finals erreichte, hatte nur zwei weitere Breakmöglichkeiten.

Eine hätte zum 6:5 im zweiten Satz eine Vorentscheidung sein können. So aber kam es zum Tiebreak, das Kym klar dominierte. Die dritte und letzte verschaffte sich der Grieche bei 3:2 im Entscheidungssatz. Auch hier blieb Kym aber nervenstark.

Zwei Turnier-Mitafvoriten erreichten hingegen nach harter Gegenwehr die Viertelfinals. Nach einem Freilos in der 1. Runde setzten sich sowohl der Monegasse Valentin Vacherot, die Nummer 3 des Turniers, als auch sein Cousin Arthur Rinderknech, die Nummer 4 in drei Sätzen durch. Der Franzose wehrte dabei sogar zwei Matchbälle ab. Er bekommt es nun mit dem Sieger der Partie zwischen Kym und Tsitsipas zu tun.

Am Donnerstag greifen dann auch der Titelverteidiger Alexander Bublik und der zweifache Turniersieger Casper Ruud ins Geschehen ein. Dazu bestreitet Dominic Stricker seinen Viertelfinal gegen Alexander Schewtschenko.

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