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Mann fährt in Sennwald mit 1349 Hanfpflanzen über die Grenze
Ein Deutscher ist bei Sennwald mit 1349 Hanfpflanzen im Auto über Liechtenstein in die Schweiz eingereist. Die Staatsanwaltschaft bestraft ihn mit einer bedingten Freiheitsstrafe von rund 5,5 Monaten.
Der Mann fuhr mit einem Geländewagen vom österreichischen Feldkirch ins Fürstentum Liechtenstein nach Ruggell. Dort hielten Mitarbeiter des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit das Fahrzeug auf, wie die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen in einem Strafbefehl schreibt.
Nachdem der Deutsche und sein Beifahrer den Beamten ihre Ausweisdokumente zeigten, flüchteten die beiden mit dem Fahrzeug über die Rheinbrücke nach Sennwald in die Schweiz. Auf der Autobahn zwischen Haag SG und Buchs SG hielten sie das Fahrzeug auf dem Pannenstreifen an. Mehrere Patrouillen des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit hatten bereits die Verfolgung aufgenommen.
Die Beamten stellten im Fahrzeug 1349 THC-haltige Hanfpflanzen in 13 Schachteln und eine Ampulle Testosteron sicher. Die Staatsanwaltschaft beschuldigte den Fahrer wegen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz, Förderung von Doping und Hinderung einer Amtshandlung. Sie bestrafte den in der Schweiz nicht vorbestraften Mann mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 170 Tagen, abzüglich 91 Tagen Untersuchungshaft, wie im Strafbefehl festgehalten ist.
















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