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Marcel Koller hat beim FCZ losgelegt
Marcel Koller hat seine Tätigkeit beim FC Zürich aufgenommen. Beim Start der Saisonvorbereitung ist vieles noch vage. Eines ist aber klar: Noch so eine Saison wie die letzte soll es nicht geben.
Wieder beginnt beim FC Zürich ein neues Kapitel, wieder soll mit einem neuen Trainer alles besser werden. Wie gewohnt zu diesem Zeitpunkt versprühen die Protagonisten Optimismus und Tatendrang.
Die "tollen Gespräche" mit Ancillo und Heliane Canepa, dem Präsidentenpaar, hätten ihn überzeugt, sagte Marcel Koller am Montag an seiner ersten offiziellen Medienkonferenz als Trainer des FC Zürich. "Sie beide waren ausschlaggebend für meinen Entscheid pro FCZ. Die Leidenschaft für den Fussball verbindet uns", so der 65-jährige ehemalige Nationaltrainer Österreichs, der 2025 nach seiner dreijährigen Tätigkeit beim ägyptischen Titelhamsterer Al Ahly in den Ruhestand getreten und in die Schweiz zurückgekehrt ist.
Ein Glücksfall
Nun verspürt er noch einmal Energie für ein weiteres Kapitel als Trainer. Zu seiner langen Vergangenheit beim FCZ-Rivalen GC als Spieler und Trainer betonte Koller: "Ich bin keine GC-Legende. Ich bin Zürcher."
Canepa sprach von einem Glücksfall für den FCZ. Marcel Koller stehe für Kompetenz und Erfahrung, sein Leistungsausweis spreche für sich. "Wenn ein solcher Trainer zum FC Zürich kommt, macht uns das stolz."
Ziel: Top 6
Wohin Koller die Mannschaft führen soll und wie das gelingen soll, ist beim Trainingsauftakt an diesem Juni-Sommertag erst grob skizziert. "Sicher wollen wir besser positioniert sein als in der vergangenen Saison. Das auf jeden Fall", sagte Canepa. Koller meinte: "Letzte Saison war der FCZ Drittletzter. Primäres Ziel ist es also, besser zu werden. Unter die ersten sechs zu kommen, ist ein vernünftiges Ziel."
Kollers Mission ist die gleiche wie die seiner Vorgänger, die sich seit Bo Henriksens Abgang im Februar 2024 nie länger als ein Jahr im Amt halten konnten: Er soll die jungen Spieler besser machen. Denn grosse Investitionen darf sich der in Schwamendingen aufgewachsene Koller nicht erhoffen. "Es gibt keinen Umbruch", betonte Canepa. Punktuelle Veränderungen seien zu erwarten, "aber zu 90 Prozent wird das Kader bestehen bleiben. Es sind keine grösseren Investitionen geplant." Klar sei trotzdem, so Canepa: "Der FCZ ist und bleibt ambitioniert!"

















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