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Matthew Hudson-Smith sorgt für einen Höhepunkt
Der 400-m-Europameistertitel von Matthew Hudson-Smith ist einer der Höhepunkte der Titelkämpfe. Das sind die Fakten des dritten Wettkampftages an der EM in Birmingham.
Hudson-Smith hält Druck stand
Der 400-m-Europameistertitel von Matthew Hudson-Smith in starken 44,17 Sekunden brachte das Stadion im Birmingham erstmals zum Beben. Der Sieg ist speziell, weil er das Gold auf seiner Heimat- und Kindheitsbahn im Alexander Stadium gewann, dort vor zwei Jahrzehnten seine Karriere begann, einen historischen Hattrick über 400 m holte und mit seiner achten EM-Medaille überzeugte.
Nach Hudson-Smith wurde eine Extra-Tribüne benannt. Der Athlet stieg sofort zu den Fans hinauf und liess in der Masse feiern.
Brand verpasst Final, English furios
Dany Brand egalisierte bei seiner Halbfinalpremiere an einer EM über 400 m Hürden in 48,96 seine persönliche Bestleistung. Dennoch reichte dies nicht für den Final der besten acht Athleten. Als Vierter seines Laufs schied der 30-jährige Zürcher aus.
Der Ire Mark English schaffte im 800-m-Halbfinal in 1:43,49 Minuten einen Europameisterschaftsrekord. Er verbesserte die bisherige Bestmarke von Olaf Beyer (1:43,84) aus dem Jahr 1978 deutlich.
Zehnkämpfer Portmann legt gut los
Im Zehnkampf belegt Nino Portmann nach drei Disziplinen den 6. Platz. Der 26-jährige Nidwaldner lief zum Auftakt über 100 m in 10,69 Sekunden die beste Zeit und kam anschliessend im Weitsprung mit 7,43 m bis auf vier Zentimeter an seine persönliche Bestleistung heran. Im Kugelstossen (14,00 m) konnte er jedoch erwartungsgemäss nicht mit der Spitze mithalten.
Wenig überraschend führt der Weltmeister und Olympia-Zweite Leo Neugebauer. Dem Deutschen gelang im Kugelstossen mit 17,13 m eine EM-Rekordweite. Die weiteren Schweizer, Andrin Huber (15.) und Leon Krummenacher (24.), finden sich in der zweiten Ranglistenhälfte wieder.
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