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Mbappé und Haaland im Direktduell der Topskorer
Frankreich muss im Kampf um den Gruppensieg gegen Norwegen auf Trainer Didier Deschamps verzichten. Uruguay braucht für das definitive Weiterkommen derweil einen Sieg.
Wenn Frankreich am Freitagabend um 21.00 Uhr Schweizer Zeit auf Norwegen trifft, dann stehen zwei Spieler besonders im Vordergrund: Kylian Mbappé und Erling Haaland. Die beiden Stürmer haben an dieser WM jeweils bereits viermal getroffen. Die Partie, in denen es für beide Mannschaften um den Gruppensieg geht, steht unter den besten Vorzeichen, ein Torspektakel zu werden.
Doch die Vorbereitung Frankreichs auf das letzte WM-Gruppenspiel war keine leichte. Trainer Didier Deschamps fehlt. Wegen des Todes seiner Mutter ist der Erfolgsarchitekt der Mannschaft mitten in seinem letzten Turnier für die Équipe Tricolore abgereist, um an der Beerdigung teilzunehmen.
Wettschiessen zwischen Mbappé und Haaland
Am Samstag soll Deschamps wieder in die USA zurückkehren, um sein Team auf die K.o.-Phase einzuschwören. Empfangen wird er vielleicht von Mbappé, der Lionel Messi überholt und sich zum alleinigen WM-Rekordtorschützen gekrönt hat. Dafür müsste er gegen Norwegen einen Dreierpack erzielen.
Oder kehrt Deschamps zurück und muss nach einem WM-Dämpfer gegen Norwegen erst einmal Aufbauarbeit leisten? Nach dem 3:1 gegen den Senegal und dem 3:0 gegen den Irak gilt Frankreich als Favorit. Aber auch die norwegische Offensive um Torgarant Haaland überzeugte beim 4:1 (Irak) und dem 3:2 (Senegal).
Im Spiel um den dritten Platz in der Gruppe stehen sich zeitgleich Senegal und Irak gegenüber. Bisher sind beide Teams ohne Punkte geblieben. Fix ausgeschieden sind die Mannschaften zwar noch nicht, aber um die kleine Chance zu wahren, als einer der besten acht Gruppendritten weiterzukommen, brauchen beide Teams einen Sieg.
Uruguay braucht Sieg gegen Spanien
Um 2.00 Uhr trifft Uruguay auf Spanien. Nach den beiden Enttäuschungen gegen Saudi-Arabien (1:1) und Kap Verde (2:2) steht der Weltmeister von 1930 und 1950 mit dem Rücken zur Wand: Nur ein Sieg gegen den Titelfavoriten würde ein Weiterkommen garantieren.
Die Schlüsselspieler Ronald Araujo (FC Barcelona) und Giorgian De Arrascaeta (Flamengo) sind allerdings immer noch verletzt. Trainer Marcelo Bielsa schloss ihren Einsatz gegen Spanien aus. Anders ist das bei Spanien. Nach dem klaren Sieg gegen Saudi-Arabien ist der Europameister im Flow - Trainer Luis de la Fuente hatte bereits angekündigt, dass Lamine Yamal nun fit für 90 Minuten sei.
Im Parallelspiel könnte eine der grössten Überraschungen der WM gelingen. Aussenseiter Kap Verde hat eine realistische Chance, sich für die K.o.-Runde zu qualifizieren. Das Team überzeugte bereits gegen Spanien (0:0) und Uruguay (2:2).
Saudi-Arabien ist auf dem Papier der bisher schwächste Gegner - für den jedoch ein Sieg her muss, um die Chance auf die K.o.-Runde zu wahren. Abhängig vom Parallelspiel könnte ein Sieg sogar zu Platz zwei reichen und damit sicher für den ersten Einzug in die zweite Turnierphase seit 1994.
Iran und Ägypten als "Pride-Match"
Am Samstagmorgen ab 5.00 Uhr stehen die letzten Spiele der Gruppe G, deren drittklassiertes Team ein möglicher Sechzehntelfinal-Gegner der Schweiz ist, an. Die Begegnung der Ägypter gegen den Iran steht auch deshalb im Fokus, weil sie in Seattle als "Pride Match" (Spiel zur Feier der LGBTQ-Gemeinschaft) ausgerufen wurde. Beide Nationen haben dagegen protestiert - erfolglos. Immerhin sportlich sieht es für Ägypten gut aus. Die Mannschaft um Superstar Mohamed Salah führt die Tabelle der Gruppe G vor dem letzten Spieltag mit vier Punkten an.
Für den Iran ist es komplizierter. Die Mannschaft hat sich bisher zwar gut verkauft und keine der beiden Partien verloren. Ein Sieg würde das Weiterkommen sichern. Ansonsten hängt es womöglich auch vom Parallelspiel ab.
In diesem trifft Belgien auf die Neuseeländer. Diese gehen als Tabellenletzte der Gruppe G in den abschliessenden Spieltag. Mit einem Überraschungssieg gegen die Roten Teufel ist das Erreichen der K.o.-Phase aber nach wie vor möglich. Und unmöglich ist ein solcher nicht.
Die Mannschaft um Kevin De Bruyne und Romelu Lukaku enttäuschte bislang. Ein 1:1 gegen Ägypten und ein 0:0 gegen den Iran - das sind nicht die Ansprüche der Belgier. Gegen Neuseeland ist nun ein Sieg gefordert.

















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