/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Nicht kategorisiert
Keystone-SDA | Mittwoch, 26. August 2026

Millionen gucken "El Chapos" Festnahme als Film

Netflix hat mit dem mexikanischen Spielfilm "Die Festnahme" einen neuen True-Crime-Volltreffer im Programm. Der Thriller (internationaler Titel "Facing El Chapo"; Originaltitel: "La Captura") kam am 21. August ins Programm des Streamingdienstes.

Er wurde laut den Netflix-Wochencharts innerhalb von nur drei Tagen weltweit 18 Millionen Mal gestreamt. In dem gut 90 Minuten langen Film geht es um zwei mexikanische Polizisten, die 2016 eher zufällig einen der meistgesuchten Kriminellen der Welt festsetzten.

In 24 Ländern war "Facing El Chapo" in der Woche vom 17. bis 23. August der Nummer-eins-Film (darunter Mexiko, Venezuela, Argentinien, Finnland und die Schweiz) und in 90 Ländern ein Top-Ten-Film (darunter Deutschland, Österreich, Italien, Schweden, die Türkei und die USA).

Der heute 69 Jahre alte "El Chapo" (Der Kurze/Kleine) Guzmán war jahrzehntelang einer der mächtigsten Drogenhändler der Welt und schmuggelte tonnenweise Kokain und Heroin in die USA, womit er Milliarden verdiente. Zudem soll er für Tausende Morde verantwortlich sein.

Vor seiner letzten Festnahme gelang "El Chapo" zweimal die Flucht aus Hochsicherheitsgefängnissen in Mexiko: das erste Mal in einem Wäschewagen und das zweite Mal durch einen Tunnel. Nach seiner Festnahme 2016, um die es in dem neuen Netflix-Film geht, wurde er in die USA ausgeliefert.

Im Juli 2019 wurde "El Chapo" in New York zu lebenslanger Haft plus 30 Jahren verurteilt. Eine Jury befand ihn in allen Anklagepunkten für schuldig. Er verbüsst seine Strafe in einem Hochsicherheitsgefängnis im US-Bundesstaat Colorado.

Was der Film erzählt

Regie bei "Facing El Chapo" führte Chava Cartas. Das Drehbuch stammt von Bernardo Esquinca. Es basiert auf einer Reportage des Journalisten Héctor de Mauleón.

Der Polizist Arturo Carmona (Alfonso Herrera) patrouilliert auf den Highways von Sinaloa an der Seite seines neuen Partners, des unberechenbaren Routiniers Héctor Rosales (Noé Hernández). Während einer Überstundenschicht stoppen sie ein gestohlenes Auto und treffen auf den Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán (Héctor Kotsifakis).

Der Film ist von den Ereignissen der "Operation Black Swan" inspiriert - jener Mission zur Festnahme Guzmáns, die am 8. Januar 2016 in Los Mochis (Sinaloa, Mexiko) stattfand.

Die gemeinsame Operation der USA und Mexikos hatte das Ziel, den Drogenboss und Anführer des Sinaloa-Kartells erneut zu fassen, nachdem dieser im Juli 2015 durch einen Tunnel unter der Badewanne seiner Gefängniszelle geflohen war.

Im Verlauf der Mission stürmte eine Einheit mexikanischer Marines ein Haus, das Guzmán als Unterschlupf diente. "El Chapo" und sein engster Vertrauter, Jorge Ivan Gastelum Avila (alias "Cholo Ivan"), flohen durch eine Luke hinter dem Kühlschrank und krochen durch einen Abwasserkanal, bevor sie ein Fahrzeug kaperten. Dieses Auto blieb nach etwa einer Meile liegen, woraufhin die beiden einen weiteren Wagen stahlen.

Zwei Bundesbeamte - die nichts von der laufenden Fahndung wussten - stoppten Guzmán und Gastelum Avila wegen zu schnellen Fahrens. Nach der Festnahme brachten die Beamten die beiden in ein nahes Motel. Dort versuchte Guzmán, die Beamten zu bestechen, damit sie ihn laufen liessen. Die Namen der echten Polizisten wurden nie veröffentlicht.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.