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Mönchsgrasmücke löst Buchfinken als häufigsten Vogel ab
Die Mönchsgrasmücke ist neu der häufigste Vogel in der Schweiz. Sie hat laut dem Vogelmonitoring 2025 der Schweizerischen Vogelwarte den Buchfinken vom ersten Platz verdrängt.
Knapp eine Million Brutpaare der Mönchsgrasmücke gebe es mittlerweile in der Schweiz, teilte die Vogelwarte in Sempach LU am Dienstag mit. Die Art profitiere von der Ausdehnung des Waldes in höheren Lagen. Ein weiterer Grund für die Zunahme sei, dass immer mehr Vögel den Winter in Europa verbrächten anstatt nach Süden zu ziehen.
Gleichzeitig haben laut dem Monitoring die Buchfinkenbestände abgenommen. "Unabhängig vom Wechsel an der Spitze gibt der Rückgang des Buchfinken Rätsel auf, denn seine Ursachen sind weitgehend unbekannt", heisst es im Bericht.
Andere bekannte Vögel wie der Spatz oder die Amsel schafften es immerhin in die Top 10 der häufigsten Arten. Die Strassentaube hingegen liegt nicht einmal unter den ersten 50.
Für das "Vogelmonitoring 2025" haben rund 300 Mitarbeitende der Vogelwarte in über 3000 Stunden Daten zu Brutvögeln erhoben.


















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