Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Neue Initiative verlangt besseren Schutz für bestäubende Insekten
Der Schutz von Bienen und anderen bestäubenden Insekten soll in der Verfassung verankert werden. Ein Komitee von Imkerinnen, Imkern, Naturfreunden und Parlamentsmitgliedern aus mehreren Parteien hat die Unterschriftensammlung für die Bienen-Initiative lanciert.
Die Volksinitiative "Für die Sicherung der Bestäubung von Kultur- und Wildpflanzen durch Insekten (Bienen-Initiative)" ist am Dienstag im Bundesblatt veröffentlicht worden. Bis 19. November 2027 müssen die für das Zustandekommen nötigen 100'000 gültigen Unterschriften beisammen sein.
Die Initiative verlangt von Bund und Kantonen, für die Sicherung der Bestäubung von Kultur- und Wildpflanzen durch Insekten zu sorgen und die dafür nötigen Ressourcen einzusetzen. Der Bund muss Vorgaben machen für eine angemessene Förderung der Bestände und die Vielfalt von Bienen und anderen einheimischen bestäubenden Insekten.
Die Kantone, die Gemeinden und die Wirtschaft muss der Bund bei ihren Leistungen zugunsten der Insekten unterstützen. Die Rede ist von Anreizen für das Bereitstellen, für den Unterhalt und für die Verbesserung von naturnahen Lebensräumen. Konkrete Vorgaben, wie das zu geschehen hat, enthält der Initiativtext nicht.

















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