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Keystone-SDA | Donnerstag, 28. Mai 2026

Neuauflage des Olympia-Finals in ganz anderer Team-Zusammensetzung

Aus internationaler Sicht sticht in den Viertelfinals an der Eishockey-WM in Zürich und Freiburg das Duell zwischen Kanada und den USA heraus.

Es ist die Neuauflage des hochklassigen Olympia-Finals im Februar, den die Amerikaner 2:1 nach Verlängerung gewonnen haben. Die beiden WM-Teams haben jedoch nur noch wenig mit den damaligen Mannschaften gemeinsam. Bei Kanada sind einzig Macklin Celebrini und Sidney Crosby dabei, bei den USA ist es nur Matthew Tkachuk.

Auf dem Papier sind die Kanadier klar favorisiert. Sie gewannen in der Vorrunde neben der Schweiz als einziges Team alle sieben Partien und gaben nur gegen Norwegen (6:5 n. V.) einen Punkt ab. Die USA konnten dagegen nicht kaschieren, dass mit Ausnahme von Tkachuk die grossen Namen im Kader fehlen. Der Titelverteidiger musste auch wegen der 2:4-Niederlage gegen Lettland bis zum Schluss um die Viertelfinal-Qualifikation bangen.

Finnland zuletzt dreimal im Viertelfinal gescheitert

Finnland stand von 2019 bis 2022 - im Jahr 2020 fand die WM wegen der Corona-Pandemie nicht statt - dreimal in Serie im Final und holte zweimal Gold. Zuletzt scheiterten die Nordländer jedoch dreimal in den Viertelfinals.

Nun soll gegen Tschechien mit einer starken Mannschaft, in der 13 Spieler in Nordamerika unter Vertrag stehen, der Sprung ins Finalwochenende gelingen. Bei den Osteuropäern amtet der in der Schweiz bestens bekannte 40-jährige Roman Cervenka als Captain.

Unerwarteter Viertelfinal

Wer auf einen Viertelfinal zwischen Norwegen und Lettland gewettet hätte, hätte je nach Einsatz viel Geld gewonnen. Die Skandinavier stehen erstmals seit 2012 an einer WM wieder in der K.o.-Phase – sämtliche drei bisherigen Viertelfinals gingen verloren.

Norwegen beendete die Gruppe B hinter Kanada als Zweiter und bezwang unter anderem Schweden (3:2) und Tschechien (4:1). Lettland gewann 2023 an der Heim-WM Bronze und könnte nun zum zweiten Mal die Halbfinals erreichen.

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