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Keystone-SDA | Freitag, 08. Mai 2026

Nicolas Hasler über den Saisonabschluss mit dem FC Vaduz

Am Freitag trifft der FC Vaduz auf Etoile Carouge. Mit einem Sieg kann der FCV den direkten Aufstieg weiter aus eigener Kraft klarmachen. Nicolas Hasler über den Saisonabschluss und seinen Traum.

Am Dienstagabend um kurz vor 22.00 Uhr war das erste grosse Saisonziel des FC Vaduz erreicht: Im Liechtensteiner Cup gewann das Team aus der Challenge League im Final gegen die USV Eschen-Mauren aus der 1. Liga 4:3. Damit wird Vaduz auch in der kommenden Saison um die Qualifikation für die Conference League spielen.

"War immer mein Traum"

Das zweite grosse Ziel? "Wir wollen die Saison auf dem ersten Platz beenden. Es steht viel auf dem Spiel", sagt Nicolas Hasler, der Captain des FC Vaduz.

Drei Spieltage vor dem Saisonende führt der Klub die zweithöchste Schweizer Liga an. Mit zwei Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger Aarau ist klar: Wenn Vaduz gegen Carouge, Aarau und Wil nicht mehr patzt und insgesamt neun Punkte holt, ist der Aufstieg sicher.

"Es war immer mein Traum, den FC Vaduz nochmals in die Super League zu führen und in dieser mit meiner Mannschaft zu spielen", sagt Hasler, der in seiner Karriere bisher 276 Spiele für den Liechtensteiner Verein bestritt - von 2011 bis 2017 und seit 2022 wieder. Aber: "Beide Mannschaften haben ihre Qualitäten bewiesen. Auch Aarau lässt nicht locker."

Im Gespräch mit Keystone-SDA zeigt sich die Erfahrung des 35-jährigen Mittelfeldspielers. Dass Hasler in seiner Karriere mit Aufstieg, Abstieg und Barrage schon alles mitgemacht hat, hat den Nationalspieler Liechtensteins geprägt. "Mich bringt nichts so schnell aus der Ruhe", sagt Hasler. Von überall habe er kleine Dinge mitgenommen, die ihm nun helfen, den Fokus zu bewahren und von Spiel zu Spiel zu denken.

Keine leichten Gegner in der Challenge League

Auf das Direktduell gegen Aarau am kommenden Montag hat sich der Captain entsprechend noch nicht eingestellt. Auch wenn sich Vaduz nach fünf Saisons in der zweithöchsten Schweizer Liga dann - im heimischen Rheinpark-Stadion - bereits den Aufstieg sichern könnte. "In dieser Liga gibt es keinen einfachen Gegner. Alle können allen gefährlich werden." Also auch Etoile Carouge, das auf dem 7. Platz liegt und am Freitag Vaduz empfängt. Gerade mit dem 3:1-Sieg gegen Aarau Anfang April haben die Westschweizer gezeigt, dass sie für Überraschungen sorgen können.

"Ich persönlich freue mich auf diese Spiele. Es heisst, dass man etwas richtig gemacht hat. Dass man Ende Saison um etwas wie einen Aufstieg spielen darf, gibt es nicht oft", sagt Hasler. Genau das versucht er als Captain auch den jüngeren Teamkollegen mitzugeben. Was die Mannschaft gerade erlebt, sei schön und dürfe die Spieler nicht hemmen. "Ich hoffe, ich kann mit meiner Erfahrung helfen, dass die Jungen Freude verspüren im Hinblick auf die Spiele und nicht nur Druck."

"Das muss unser Ansporn sein"

Als Captain versucht er, die jüngeren Spieler zu motivieren, sich hohe Ziele zu setzen. Für einige möge die Challenge League genug sein - aber so sei er vom Charakter her nie gewesen, sagt Hasler, der sich selbst als Mentalitätsmonster bezeichnet. Die Mentalität, die er habe, in jedem Training besser werden zu wollen, brauche es für eine Karriere.

"Sie sollen sich nicht zum Ziel setzen, die nächsten zehn Jahre bei Vaduz in der Challenge League zu spielen. Sie sollen ins Ausland gehen und auch mal etwas wagen." So wie er es tat, als er ab 2017 während zweieinhalb Jahren in der MLS spielte, ehe er in die Schweiz zu Thun und schliesslich wieder zu Vaduz zurückkehrte.

Für all jene Spieler, die ihre Karriere noch vor sich haben, wäre die Super League eine "Riesenchance". Denn in dieser finden sich mehr Zuschauer, bessere Stadien und auch einzelne Spieler stehen stärker im Fokus. Und: "Der Weg in der Super League kann sehr schnell weitergehen, auch schon mit einer guten halben Saison. Das muss der Ansporn von uns allen sein."

Doch ganz so weit ist der FC Vaduz noch nicht. Auch wenn der Verein eine konstante Saison spielt, braucht es alle im Team, um den Aufstieg über die Ziellinie zu bringen. Den ersten der drei nötigen Schritte kann der FCV am Freitag mit einem Sieg gegen Carouge gehen.

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