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Odermatts Streben nach dem fünften Sieg in Serie am Chuenisbärgli
Mit Adelboden und Wengen folgen die Weltcupklassiker im Berner Oberland. Am Samstag am Chuenisbärgli kann Marco Odermatt den Riesenslalom zum fünften Mal in Serie gewinnen. Im Folgenden ein Überblick.
Das Programm
Seit der Gründung des FIS-Weltcups 1967 steht Adelboden - wie sonst nur Wengen und Kitzbühel - ununterbrochen im Weltcup-Kalender. Wetterbedingt musste das Rennprogramm vor Jahresfrist angepasst werden. Mit dem Riesenslalom am Samstag und dem Slalom am Sonntag - Beginn erster Lauf jeweils um 10.30 Uhr - finden die Rennen nun wieder am traditionellen Tag statt. Die Wetterprognosen sehen allerdings auch für das kommende Wochenende für die Organisatoren Herausforderungen vor.
Anpassungen gab es zudem beim Rahmenprogramm. Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana war Adelboden vor allem am Freitag weniger im Party-Modus. Am nationalen Trauertag entfiel das ganze Rahmenprogramm. Das Gelände beim Zielraum mit den Festzelten blieb geschlossen.
Die Favoriten
Am Samstag kann es fast nur einen Favoriten geben: Marco Odermatt. Der Nidwaldner entschied am Chuenisbärgli die letzten vier Riesenslaloms alle zu seinen Gunsten. Gewinnt er am Samstag zum fünften Mal, egalisiert Odermatt mit 28 Jahren den Adelbodner Siegesrekord des Schweden Ingemar Stenmark.
Im Vorjahr sorgten zudem Loïc Meillard als Zweiter, Thomas Tumler als Vierter und Luca Aerni als Siebter für ein grossartiges Schweizer Teamresultat. Die grösste Konkurrenz kommt mit Stefan Brennsteiner und Marco Schwarz aus Österreich. Brennsteiner tritt nach bislang fünf von neun Riesenslaloms in diesem Winter sogar im roten Leadertrikot des Disziplinen-Führenden an.
Und im Slalom am Sonntag?
Da sind die Voraussagen deutlich schwieriger zu tätigen. In den bisherigen fünf Saisonrennen gab es fünf verschiedene Sieger. Zuletzt gewann am Mittwoch in Madonna di Campiglio Clément Noël. Der Franzose ist am Chuenisbärgli zudem auch der Vorjahressieger.
Der letzte Schweizer Slalom-Podestplatz in Adelboden liegt schon sechs Jahre zurück: 2020 holte sich Daniel Yule sogar den Sieg. Als Führender im Slalom-Weltcup reist der Norweger Timon Haugan ins Berner Oberland.
















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