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Keystone-SDA | Samstag, 10. Januar 2026

Schweizer gewinnen den Yellow Cup

Die Schweizer Handballer gewinnen zum zehnten Mal den Yellow Cup in Winterthur. Dem Team von Trainer Andy Schmid genügt im entscheidenden Spiel gegen Nordmazedonien ein 29:29.

Da die Schweiz und Nordmazedonien in den ersten beiden Partien siegten, kam das Duell einem Final gleich. Den Einheimischen genügte aufgrund des besseren Torverhältnisses ein Unentschieden zum Turniersieg. So stellte sich die Ausgangslage dar.

Zur Pause sah es nach einer eindeutigen Sache aus. Die Schweizer führten 18:13. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich vor einer äusserst stimmungsvollen Kulisse mit vielen Fans der Osteuropäer dann aber eine packende Partie. Samuel Zehnder vergab in der 45. Minute nach einem Gegenstoss allein vor dem nordmazedonischen Keeper Martin Tomovski die goldene Chance zum 25:20.

Das rächte sich beinahe. In der 54. Minute lagen die Gäste mit 27:26 zum einzigen Mal in dieser Begegnung vorne. Dann kam die grosse Zeit von Medhi Ben Romdhane, der die Schweizer mit zwei Toren zum 28:27 (58.) wieder in Führung brachte und 50 Sekunden vor dem Ende auch das 29:28 erzielte. Mehr als das 29:29 gelang Nordmazedonien in der Folge nicht mehr - zuvor hatte die SHV-Auswahl siebenmal in Folge gegen diesen Gegner verloren.

Die Einheimischen starteten sehr konzentriert ins Spiel und führten nach neun Minuten 6:2. Zwar kamen die Nordmazedonier nach einer schwächeren Phase der Schweizer auf 10:11 (24.) heran, doch zogen die Gastgeber sofort wieder davon, was nötig war.

Die Schweizer bleiben nun noch bis Mittwochmorgen in Winterthur, dann fliegen sie nach Oslo, wo sie am 16. Januar im ersten Vorrundenspiel der EM auf die Färöer treffen. Die weiteren Gegner sind Slowenien (18. Januar) und Montenegro (20. Januar). Die Mannschaft scheint gerüstet zu sein.

Telegramm:

Schweiz - Nordmazedonien 29:29 (18:13)

Winterthur. - 2000 Zuschauer. - SR Hurich/Bolic (AUT). - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 2mal 2 Minuten gegen Nordmazedonien.

Schweiz: Portner (9 Paraden/Seravalli); Meister (2), Rubin (1), Manuel Zehnder (2), Aellen (1), Kusio (2), Röthlisberger, Küttel, Maros (1), Steenaerts (5), Laube (3), Wanner, Sigrist (2), Samuel Zehnder (3/3), Willecke, Leopold (4/1), Ben Romdhane (3).

Bemerkungen: 100. Länderspiel von Meister. Verschossene Penaltys 2:1.

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