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Parmelin in Belgrad - Schweiz und Serbien vertiefen Zusammenarbeit
Die Schweiz und Serbien vertiefen die Zusammenarbeit. Dafür unterschrieb Bundespräsident Guy Parmelin am Dienstag in Belgrad zusammen mit seinem serbischen Amtskollegen Aleksandar Vucic ein Innovationsprogramm und ein neues Kooperationsprogramm für die Jahre bis 2029.
Im Zentrum der Gespräche in der serbischen Hauptstadt standen die bilateralen Beziehungen, die Lage im Westbalkan, die Einführung eines Menschenrechtsdialoges sowie internationale Themen, wie Parmelins Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) in einer Mitteilung vom Dienstagabend schrieb.
Das Kooperationsprogramm 2026-29 für Serbien ist ausgerichtet auf demokratische Regierungsführung, wirtschaftliche Entwicklung, die Stärkung der beruflichen Grundbildung, Klimawandel und nachhaltige Stadtentwicklung. Es soll Serbien im europäischen Integrationsprozess unterstützen.
Das Innovationsprogramm wiederum hat zum Ziel, neue Produkte und Dienstleistungen schneller auf die Märkte zu bringen und die Zusammenarbeit zwischen dem Privatsektor und der Forschung zu stärken, wie es weiter hiess.
Stabilität und Wohlstand als Ziel
Stabilität und Wohlstand im Westbalkan seien zudem seit langem eine Priorität der Schweizer Aussenpolitik. Der Bundespräsident würdigte demnach in den Gesprächen die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Fortschritte in der Region. Zugleich habe Parmelin betont, dass die Normalisierung der Beziehungen zwischen Serbien und Kosovo entscheidend bleibe, um dauerhaften Frieden und Stabilität zu gewährleisten.
Auch die europäische Sicherheitsarchitektur und der Schweizer Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) im laufenden Jahr kamen in den Gesprächen in Belgrad zur Sprache.
Weitere Programmpunkte von Wirtschaftsminister Parmelin in Serbien waren Besuche des auch von der Schweiz unterstützten Wissenschafts- und Technologieparks in Belgrad und einer Nestlé-Fabrik in Surcin sowie ein Treffen mit Geschäftsleuten.
Am Mittwoch reist Parmelin nach Nordmazedonien weiter. Anlässlich des ersten Präsidialbesuches aus der Schweiz sind in Skopje Treffen mit Präsidentin Gordana Siljanovska-Davkova, Parlamentspräsident Afrim Gashi und Premierminister Hristijan Mickoski vorgesehen. Geplant ist zudem ein Empfang der Schweizer Handelskammer in Nordmazedonien.

















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