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Keystone-SDA | Montag, 30. März 2026

Pilgrim und Vallotto zurück im Kader - Muratovic erstmals dabei

Für die Schweiz stehen in der WM-Qualifikation zwei wegweisende Spiele an. Gegen die nach zwei Partien ebenfalls noch makellosen Türkinnen geht es für das Team von Rafel Navarro um den Gruppensieg.

Der spanische Nationaltrainer nahm in seinem Aufgebot für das Heimspiel am 14. April in Zürich und vier Tage später im türkischen Sinop drei Änderungen vor. Im Vergleich zum Februar kehren Alayah Pilgrim und Smilla Vallotto zurück ins 23 Spielerinnen umfassende Kader.

AS-Roma-Spielerin Pilgrim hatte bei den Siegen gegen Nordirland (2:0) und Malta (4:1) wegen einer Knieverletzung pausieren müssen, Wolfsburgs Vallotto fehlte wegen einer Mandeloperation. "Beide sind wichtige Spielerinnen für uns und nun wieder fit", sagte Navarro bei der Vorstellung des Aufgebots in Zürich.

Erstes Aufgebot für 19-jährige Muratovic

Erstmals für das A-Nationalteam aufgeboten wurde Amina Muratovic. Am Sonntag in Winterthur beim Cupsieg von Servette Chênois spielte die Innenverteidigerin 90 Minuten durch. Die 19-jährige Waadtländerin steht bei den Genferinnen seit Sommer 2022 unter Vertrag. In der Schweizer U19-Nati kam sie bereits in 19 Partien zum Einsatz.

"Sie ist jung, sehr zweikampfstark und mir gefällt ihre Einstellung in der Verteidigung. Im Cupfinal habe ich beobachtet, wie sie fleissig mit ihren Mitspielerinnen kommuniziert und sie auch angetrieben hat. Diese Art Spielerin inklusive den defensiven Fähigkeiten mag ich", so das Lob von Nationaltrainer Navarro. Der am 8. April beginnende Zusammenzug sei "eine gute Gelegenheit, sie an das A-Team heranzuführen".

Türkinnen noch ohne Gegentor

Apropos Gelegenheit: Eine solche sind für den Spanier auch die beiden Spiele gegen die Türkei. Es gelte die Chance zu nutzen, "sich mit zwei Siegen in eine sehr gute Position für den Gruppensieg zu bringen."

Die Türkinnen bewiesen allerdings auswärts gegen Nordirland (1:0) und daheim gegen Malta (3:0), dass sie in der Gruppe klar die stärksten Gegnerinnen der Schweizerinnen sind.

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