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Keystone-SDA | Mittwoch, 25. März 2026

Positive Entwicklung beim HC Lugano

In den ersten beiden Viertelfinalspielen verlangt Lugano dem Titelverteidiger ZSC Lions alles ab, dennoch steht es 0:2. So oder so zeigt sich bei den Bianconeri eine positive Entwicklung.

Das Schussverhältnis sagt nichts über die Qualität der Abschlüsse aus, dennoch hat es eine gewisse Aussagekraft. In den ersten beiden Viertelfinalduellen lautete dieses 67:44 zugunsten von Lugano, dennoch führt der ZSC die Serie dank eines 3:0- und eines 5:4-Siegs mit 2:0 an.

Für drei der bisher acht erzielten Tore der Lions zeichnete das kongeniale Duo Denis Malgin und Sven Andrighetto verantwortlich. Luganos Sportchef Janick Steinmann adelt die beiden im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA: "Sie sind die besten zwei Spieler ausserhalb der NHL."

Dem schwachen Saisonstart getrotzt

Trotz der beiden Niederlagen geben die Leistungen den Bianconeri auch Mut. Kraft können sie zudem aus den Erfahrungen nach dem schwachen Saisonstart schöpfen. Nach dem 13. Platz in der Spielzeit davor - im Playout gegen Ajoie (4:2) gerieten die Tessiner 0:2 in Rückstand - schien sich der negative Trend fortzusetzen. Der HCL verlor sieben der ersten acht Partien.

Dennoch kam keine Panik auf, der neue schwedische Trainer Tomas Mitell bewahrte im Haifischbecken Lugano die Nerven. "Er ist extrem ruhig geblieben", sagt Steinmann. Das zahlte sich aus: Lugano gewann 27 der nächsten 44 Partien und schloss die Regular Season mit zwei Punkten Rückstand auf das drittplatzierte Genève-Servette auf dem 5. Tabellenplatz ab.

Mitell weiss, wie man Meister wird. 2022 führte er Färjestad in Schweden zum Titel. In der Saison 2023/24 wurde er zum SHL-Trainer des Jahres gekürt. "Das System, das er vermittelt, ist sehr modern und auf einem sehr hohen Niveau", sagt Steinmann. "Er hat einen guten Draht zu den Spielern, ohne ihnen zu nah zu sein. Alle spüren seine Wertschätzung. Wenn ein so genannter Topspieler nicht performt, nimmt er ihn in die Pflicht. Wenn beim Coach stets das Team im Vordergrund steht, dann färbt das auf alle ab."

Steinmann ist seit Anfang März des vergangenen Jahres Sportchef von Lugano. Davor arbeitete der 39-Jährige ab 2019 in gleicher Funktion bei den Rapperswil-Jona Lakers. Während seiner Zeit erreichten die St. Galler einmal die Playoff-Halbfinals (2021), einmal beendeten sie die Qualifikation als Vierter (2021/22) und einmal gar als Dritter (2022/23). Das ist angesichts der finanziellen Möglichkeiten der Lakers eine vorzügliche Bilanz.

Das Team steht über allem

Steinmann legt enormen Wert auf eine gute Teamkultur, auf eine hohe Arbeitsmoral, darauf, dass alle mitziehen und die persönlichen Ansprüche hinten anstellen. Dementsprechend stellt er eine Mannschaft zusammen, betont aber: "In einer Saison kann nicht alles so umgebaut werden, dass jedes Teil ineinandergreift. Wenn das Team dann gefestigt ist, kann vielleicht der eine oder andere Künstler dazugeholt werden, doch zu viele verträgt es nicht."

Jedenfalls kommt es nicht von ungefähr, dass in der Qualifikation nur die ZSC Lions (115) weniger Gegentore kassierten als Lugano (120). Im Boxplay waren die Südtessiner die viertbeste Equipe, wobei sie bis zum 1:1 von Jesper Fröden im zweiten Viertelfinalspiel am Montag in 13 Partien in Folge kein Powerplay-Tor mehr kassiert hatten. Diese Statistiken sprechen für die hohe Arbeitsmoral.

Seit dem Finaleinzug vor acht Jahren hat Lugano in den Playoffs nie mehr die Viertelfinals überstanden. "Ganz ehrlich, das wusste ich nicht einmal", sagt Steinmann. "Mich interessiert nicht, was in der Vergangenheit war. Mir geht es derzeit einzig darum, wie wir den ZSC herausfordern können." Trotz der beiden Niederlagen stimmen ihn die Auftritte seiner Mannschaft zuversichtlich. Weiter in der Serie geht es am Mittwoch in Zürich.

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