Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Rai Benjamin stellt Meetingrekord auf
Amy Hunt, die Vierfach-Europameisterin von Birmingham, findet bei der Athletissima in Lausanne im 200-m-Lauf in einer Sprinterin aus Übersee ihre Bezwingerin.
Die Amerikanerin Kayla White siegte in 22,18 Sekunden, Hunt und die Nigerianerin Favour Ofili wurden in 22,32 gestoppt.
Die hochdekorierte Shericka Jackson aus Jamaika, die ebenfalls um den Sieg kämpfte, musste nach 100 m verletzt aufgeben. Sie wurde vom medizinischen Personal von der Bahn begleitet. Jackson, die vor drei Jahren dem Uralt-Weltrekord (21,34) von Florence Griffith-Joyner sehr nahe gekommen war, hatte die Olympiasaison 2024 wegen einer Verletzung verpasst. 2025 meldete sich die 33-Jährige mit WM-Bronze zurück.
Den Abend auf der Pontaise hatten die Frauen über 400 m Hürden eröffnet, heuer bekanntlich ohne Femke Broeders-Bol. Die Slowakin Emma Zapletalova siegte souverän. Die 26-Jährige kommt immer besser in Fahrt und läuft tiefe 52er-Zeiten, nachdem sie bereits im vergangenen Jahr mit WM-Bronze ihren Aufstieg eingeläutet hatte. Eigentlich fast schade, dass sie sich nicht mehr mit Broeders-Bol messen kann.
Für eine kurzfristige Überraschung sorgte der Start von Rai Benjamin. Der Olympiasieger und Weltmeister bestritt in Lausanne sein einziges Saisonrennen über 400 m Hürden, nachdem er sich zuletzt vorwiegend auf die flache Stadionrunde konzentriert hatte. Der Amerikaner kann es immer noch: In 46,67 Sekunden stellte er gleich einen Meetingrekord auf.

















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