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Region SDA
Keystone-SDA | Freitag, 01. Mai 2026

SAK verdoppelt operatives Ergebnis

Die St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG hat im Jahr 2025 ihren Umsatz moderat gesteigert. Gleichzeitig verdoppelte sie ihr operatives Ergebnis. Investitionen in die regionale Energieversorgung und ökologische Projekte untermauern laut Mitteilung vom Donnerstag den strategischen Kurs in Richtung Netto-Null.

Im Jahr 2025 erwirtschaftete die St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) einen Umsatz in der Höhe von 593,97 Millionen Franken, wie sie in einer Medienmitteilung im Rahmen ihrer Generalversammlung am Donnerstag schrieb. Das entspreche gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von gut 2 Prozent.

Eigentümerstrategie wichtig für Entwicklung

Das betriebliche Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) erhöhte sich demnach auf 75,13 Millionen Franken und lag damit rund 47 Prozent über dem Vorjahreswert. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich auf 26,20 Millionen Franken. Das sei im Vergleich zu 2024 mehr als doppelt so viel, schreibt die SAK.

"Die neue Eigentümerstrategie ist eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung der SAK, wobei die Versorgung der Ostschweiz im Zentrum steht", lässt sich CEO Martin Simioni in der Mitteilung zitieren.

Der Jahresabschluss kompensierte laut SAK zudem Restrukturierungsaufwendungen, unter anderem den Ausstieg aus dem Geschäft mit Gesundheitssensoren. Wesentlich zum guten Gesamtergebnis beigetragen habe die Dividende der Axpo.

SAK verfolgt Netto-Null-Ziel

Im Geschäftsjahr 2025 investierte die SAK eigenen Angaben zufolge über 30 Millionen Franken in den Ausbau und die Modernisierung des Verteilnetzes und stärkte damit die regionale Versorgungssicherheit.

Mit der ökologischen Sanierung der drei Wasserkraftwerke Lienz, Blatten und Montlingen habe die SAK 2025 einen wichtigen Beitrag zum Gewässerschutz geleistet, heisst es weiter. Neue Fischtreppen, Abstiegsklappen und Horizontalrechen verbesserten die Durchgängigkeit und ermöglichten rund zwei Dutzend Fischarten eine sichere Wanderung. Erste Auswertungen bestätigten die Wirksamkeit der Massnahmen.

In Herisau plant die SAK einen neuen Wärmeverbund, der Abwärme und Erdwärme nutzt. Das Projekt stärke die lokale Versorgung, reduziere den Einsatz fossiler Energieträger und unterstütze den Weg zu Netto-Null. Der Start des Vorprojekts ist ab 2026 vorgesehen.

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