Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Schiers kämpft mit Wasserknappheit
Die Gemeinde Schiers hat aufgrund einer Trinkwasserknappheit verschiedene Wassersparmassnahmen verfügt. So darf etwa der Garten nicht mehr mit Trinkwasser bewässert werden und das Waschen von Autos mit Trinkwasser ist ebenfalls untersagt.
Die Gemeinde führt die "angespannte Situation in der Wasserversorgung" gemäss einer Mitteilung auf die anhaltende Trockenheit und die ungenügenden Niederschläge zurück. Die Quellschüttungen seien stark zurückgegangen. "Mittlerweile muss ein Grossteil des benötigten Trinkwassers aus dem Grundwasser bezogen werden - Tendenz steigend", heisst es in der Mitteilung.
Die Schierser Gemeindepräsidentin Anna Margreth Holzinger-Loretz (FDP) erklärte am Montag gegenüber dem SRF-Regionaljournal Ostschweiz und Graubünden: "Wir haben in normalen Sommern eine Pumpmenge vom Grundwasser von ungefähr 30 oder 40 Prozent, aktuell sind es aber über 70 Prozent." Das sei sehr besorgniserregend.
Deshalb habe die Gemeinde gestützt auf das Wasserversorgungsgesetz bis auf Weiteres Einschränkungen erlassen. Dazu gehört etwa, dass Wasser im Haushalt äusserst sparsam verwendet werden muss oder dass öffentliche Brunnen abgestellt bleiben. Poolfüllungen sind ebenso untersagt wie das Waschen von Vorplätzen mit Trinkwasser.

















Kommentare (0)
Schreibe einen Kommentar