/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Donnerstag, 09. Mai 2024

Schlüsselfigur im Fall "Panama Papers" gestorben

Wenige Wochen vor dem erwarteten Urteil im Prozess um die "Panama Papers" ist eine der Schlüsselfiguren des Finanzskandals, der panamaische Rechtsanwalt Ramón Fonseca, gestorben. Das teilte die Nationale Anwaltskammer Panamas am Donnerstag mit. Fonseca, Mitbegründer der mittlerweile aufgelösten Kanzlei Mossack Fonseca, starb im Alter von 71 Jahren in einem Krankenhaus in Panama-Stadt, wie örtliche Medien berichteten. Die Staatsanwaltschaft hatte zwölf Jahre Haft für Fonseca und seinen früheren Geschäftspartner, den deutschstämmigen Jürgen Mossack, gefordert.

Das Urteil in dem Geldwäscheprozess wird bis spätestens Anfang Juni erwartet. Die Kanzlei Mossack Fonseca soll 215 000 Briefkastenfirmen in Steueroasen gegründet haben, in denen Politiker, Prominente und Sportler aus aller Welt ihr Vermögen verschleierten. Acht Jahre nach Bekanntwerden des Skandals standen im April insgesamt 29 Angeklagte in Panama vor Gericht. Fonseca konnte zu der Verhandlung nicht persönlich erscheinen, weil er in eine Klinik gebracht worden war.

"Ein grosser Mensch, Anwalt, Schriftsteller und Politiker. Möge er in Frieden ruhen", schrieb Panamas Ex-Präsident Ricardo Martinelli, der zwischen 2009 und 2014 regierte, auf der Plattform X. Fonseca sei Opfer einer grausamen Verfolgung gewesen.

Im Frühjahr 2016 hatten die "Süddeutsche Zeitung" und weitere Medien des Netzwerks investigativer Journalisten (ICIJ) die Geschäfte der in Panama gegründeten Briefkastenfirmen offengelegt. Durch ein riesiges Datenleck waren der Zeitung 11,5 Millionen Dokumente zugespielt worden. Fast 400 Reporter aus mehr als 80 Ländern beteiligten sich an den Recherchen.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.