/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Mittwoch, 07. Oktober 2026

Schulproteste gehen weiter - Macron ruft zur Mässigung auf

Die Schulproteste in Frankreich gehen auch nach den Grosskundgebungen vom Dienstag unvermindert weiter. Am Morgen kam es erneut zu einzelnen Blockadeaktionen an Gymnasien und Universitäten, darunter an der Pariser Elitehochschule Sciences Po.

528 Schulen blieben vorsorglich komplett oder teilweise geschlossen. Bildungsgewerkschaften riefen zu erneuten Demonstrationen am Donnerstag auf. Die jungen Leute fordern eine bessere Ausstattung der Schulen, mehr Lehrkräfte und bessere Lernbedingungen.

Unterdessen kündigte Innenminister Laurent Nuñez am Morgen an, dass der Einsatz von Blendgranaten durch die Polizeikräfte bei den Schülerprotesten ausgesetzt werde. Eine solche von Einsatzkräften in eine Schülergruppe abgefeuerte Granate hatte einem 15-Jährigen am Montag im nordfranzösischen Lens eine Hand abgerissen. Dies führte zu einer wachsenden Empörung über das rabiate Auftreten der Polizei und mutmassliche Polizeigewalt.

Macron ruft zur Mässigung bei Polizeieinsätzen auf

Präsident Emmanuel Macron habe in dem Zusammenhang bei einer Krisensitzung am Dienstagabend zur Mässigung aufgerufen, sagte der Innenminister im Interview des Senders RTL. Macron habe dazu aufgefordert, "auch Einfühlungsvermögen zu zeigen" und zu erläutern, dass die Polizei bei schweren Gewalttaten eingreift.

Es müsse aber vor allem deutlich gemacht werden, "dass es bei friedlichen Demonstrationen – einschliesslich solcher von Schülern vor ihren Schulen – keinen Grund für ein polizeiliches Eingreifen gibt, überhaupt keinen". Bislang hatte die Polizei auch Blockaden vor Schulen aufgelöst.

An Protestzügen in Paris und anderen Grossstädten hatten sich am Dienstag nach Angaben des Innenministeriums 266.000 Menschen beteiligt, die Bildungsgewerkschaften sprachen von 450.000 Teilnehmern.

Regierung fürchtet zweite Gelbwestenbewegung

Die Sorge der Regierung ist, dass die Proteste sich - angefacht durch hohe Spritpreise und Lebenshaltungskosten - auf andere Bereiche ausweiten könnten und so etwas wie ein zweiter Gelbwestenprotest entsteht, der Frankreich 2019 längere Zeit in Atem hielt. Vor dem Hintergrund will Premierminister Sébastien Lecornu am Abend eine Ansprache zu der Lage an den Gymnasien, den hohen Spritpreisen, der Agrarkrise sowie der angeschlagenen finanziellen Lage des Landes halten.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.