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Schweizer siegen 32:29 nach durchzogener Leistung
Die Schweizer Handballer gewinnen das Hinspiel im WM-Playoff gegen Italien lediglich mit 32:29. Das Team von Trainer Andy Schmid präsentiert sich viel zu inkonstant.
"Unsere Leistung bestimmt das Resultat", sagte Andy Schmid vor der Partie. Es dauerte allerdings 20 Minuten, bis die Schweizer auf Betriebstemperatur waren, weshalb sie zwischenzeitlich 7:13 in Rückstand lagen. Dann aber drehten die Gastgeber vor 4850 Zuschauern im Zürcher Hallenstadion auf - zur Pause stand es 16:17. In der 38. Minute führten die Gastgeber 22:18. Weiter konnten sie sich nicht absetzen, weil sie wieder nachliessen. Quasi mit dem Schlusspfiff verkürzte Italien auf 29:32.
Dass die Schweizer überhaupt siegten, daran hatte Torhüter Nikola Portner einen grossen Anteil, obwohl er seit den Länderspielen Mitte März gegen Kroatien nicht mehr im Einsatz stand, da er bei Magdeburg, dem Leader der Bundesliga, keine Rolle mehr spielt. Dennoch überzeugte der 32-Jährige mit 15 Paraden, darunter sechs abgewehrte Penaltys. Die beste Note im Angriff verdiente sich der linke Flügel Noam Leopold, der neun Tore erzielte und keinen Fehlwurf verzeichnete. Auch Luca Sigrist unterstrich immer wieder sein grosses Talent und kam auf sechs Treffer.
Was die Schweizer phasenweise in der ersten Halbzeit zeigten, war unterirdisch. Nachdem sie in der 4. Minute erstmals in dieser Partie mit 4:3 in Führung gegangen waren, erlebten sie eine ausgeprägte Schwächephase, als hätte ihnen jemand den Stecker gezogen. Während die Italiener viel zu einfach zu ihren Toren kamen, brachten die Einheimischen in den nächsten zwölf Angriffen nur zwei Treffer zustande - deshalb der 7:13-Rückstand.
In der Folge fingen sich die Schweizer. In der zuvor löchrigen Defensive steigerten sie sich, und vorne schlossen sie zehn Angriffe in Serie erfolgreich ab. In der letzten Minute vor der Pause glich Leopold zum 16:16 aus. Das Rückspiel findet am Sonntag in Faenza statt - der Sieger des Playoffs qualifiziert sich für die WM im kommenden Januar in Deutschland.
Telegramm:
Schweiz - Italien 32:29 (16:17)
Zürich. - 4850 Zuschauer. - SR Boricic/Markovic (SRB). - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 3mal 2 Minuten gegen Italien.
Schweiz: Portner (15 Paraden)/Seravalli; Meister, Rubin (2), Manuel Zehnder (5/10), Aellen (2), Kusio, Röthlisberger, Küttel, Steenaerts (2), Laube (5), Wanner, Sigrist (6), Samuel Zehnder (1), Willecke, Leopold (9/3).
Italien: Ebner (9)/Panitti Martinez (5); Prantner (2), De Angelis, Dapiran (7/3), Bulzamini, Savini, D'Antino, Mengon (1), Bortoli (5), Pugliese, Manojlovic (1), Helmersson (8/1), Romei, Parisini (5), Belardinelli.
Bemerkungen: Schweiz ohne Maros (verletzt). Verschossene Penaltys: 0:6.
















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