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Keystone-SDA | Sonntag, 29. März 2026

Servette Chênois schlägt YB und ist zum dritten Mal Cupsieger

Servette Chênois gewinnt zum dritten Mal den Schweizer Cup. Die Genferinnen siegen im Final in Winterthur gegen den Schweizer Meister YB mit 1:0.

Das einzige Tor der Partie fiel sechs Minuten nach der Pause. Die Spanierin Paula Serrano traf nach einem gut getretenen Freistoss von Daina Bourma mit dem Kopf. Die Defensive von YB war in dieser Situation nicht auf der Höhe. Serrano kam freistehend zum Abschluss und hatte Glück, dass der Ball via Schulter den Weg ins Tor fand. Es war zu diesem Zeitpunkt erst der zweite Torschuss der Genferinnen.

Servette Chênois, das die Meisterschaft mit grossem Vorsprung auf YB anführt, spielte nach dem 1:0 eine Weile lang etwas befreiter auf. Therese Simonsson verpasste das zweite Tor nach rund einer Stunde nur um einen Hauch. Danach konzentrierte sich das Team von Trainer Cristian Toro auf die Verwaltung des Vorsprungs. YB steigerte die lange Zeit enttäuschende Offensivproduktion in den letzten 20 Minuten. Die Gefahr kam dabei vor allem von Standardsituationen, wie etwa vom Eckball in der 74. Minute, der von der Lattenoberkante abprallte.

Ein Berner Treffer, für den YB insgesamt etwas zu wenig zwingend agierte, wollte vor den 7587 Zuschauerinnen und Zuschauern auf der Schützenwiese wie schon in den ersten zwei Saisonduellen gegen den Angstgegner Servette nicht fallen. Zum sechsten Mal verlor YB einen Cupfinal seit dem letzten Triumph 2001, damals noch als FC Bern. Für das auf viele internationale Spielerinnen zählende Servette war es der dritte Sieg im dritten Final (nach 2023 und 2024).

Wübbenhorst ist trotzdem stolz

Bereits vor zwei Jahren hatte Servette gegen YB knapp mit 1:0 triumphiert und die legendäre Reaktion der deutschen YB-Trainerin Imke Wübbenhorst provoziert, die im TV-Interview von "widerlich spielenden" und "zusammengekauften" Gegnerinnen gesprochen hatte. Die erhoffte Revanche für die bittere Niederlage damals misslang Wübbenhorst vorerst.

Die 37-jährige Trainerin blickte gegenüber SRF nochmals zurück auf das damalige Interview: "Ich war damals schon schwanger. Da haben wohl die Hormone etwas verrückt gespielt." Die Enttäuschung war zwei Jahre später nicht kleiner, die Reaktion auf die Niederlage aber moderater.

Während ihr Sohn Bendt sich auf dem Rasen austobte, erklärte Wübbenhorst: "Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir hätten uns den Sieg mehr verdient gehabt." Sie gestand aber auch, dass Servette Chênois in beiden Strafräumen effizienter gewesen war als YB. "Deshalb ist es eine absolute Spitzenmannschaft", lobte sie den Gegner.

Die Möglichkeit zur Revanche könnte sich YB noch in diesem Jahr bieten. Die zwei Cupfinalisten gehen als Favoriten in die Ende April beginnenden Playoffs der Super League.

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