Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
SFS mit Sitz in Heerbrugg steigert den Umsatz
Der Metallverarbeiter SFS mit Sitz in Heerbrugg SG hat im Geschäftsjahr 2025 den Umsatz leicht gesteigert. Das sei in einem von Unsicherheit geprägten Marktumfeld gelungen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Die zurückhaltende Investitionsbereitschaft dämpfe das Geschäft aber weiterhin.
Der Umsatz von SFS stieg um 0,6 Prozent auf 3,06 Milliarden Franken, wie die Gruppe im Communiqué vom Freitag schrieb. Zu Jahresmitte hatte noch ein Minus von 0,4 Prozent resultiert und im Jahr zuvor musste das Unternehmen gar einen Umsatzrückgang von 1,7 Prozent verbuchen. In der zweiten Jahreshälfte 2025 konnte sich SFS somit etwas steigern. Da rückte der Umsatz um 1,6 Prozent vor.
Die Umsatzsteigerung im Gesamtjahr gelang trotz Belastungen durch den starken Franken. Organisch, also währungs- und akquisitionsbereinigt, wäre der Umsatz um 2,9 Prozent gestiegen. Analysten hatten ein organisches Wachstum von 1,3 Prozent und 3,03 Milliarden Umsatz erwartet.
Umsatz in der grössten Sparte wächst leicht
In der grössten Sparte, Distribution & Logistic, stieg der Umsatz von SFS leicht um 0,3 Prozent auf 1,35 Milliarden Franken. Im Bereich Engineered Components gelang gar ein Anstieg um 1,7 Prozent auf 1,13 Milliarden, während die Einkünfte bei den Fastening Systems um 0,9 Prozent auf 575 Millionen zurückgingen.
Weitere Angaben zu den Ergebnissen wird SFS am 6. März anlässlich der Bilanzmedienkonferenz vorlegen. Laut früheren Informationen soll die EBIT-Marge in etwa auf dem Vorjahresniveau von 11,6 Prozent zu liegen kommen. Bestätigt wurde dies am Freitag aber nicht.
Werk in Flawil wird geschlossen
SFS befindet sich im Umbau. Angesichts der flauen Nachfrage hatte das Management vergangenen Sommer ein Sparprogramm angekündigt, dem 650 Stellen der insgesamt 13'600 Jobs zum Opfer fallen werden. 300 weitere Jobs dürften aufgrund natürlicher Fluktuation nicht ersetzt werden, hatte es weiter geheissen.
Zu den Massnahmen zählen auch Werksschliessungen in Olpe (Deutschland), in Turnov (Tschechien) und in Flawil SG. Mittelfristig will SFS die EBIT-Marge mit den Bemühungen und einem erwarteten Wachstum zwischen 3 und 6 Prozent in den Bereich von 12 bis 15 Prozent führen.
















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