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Showdown um den Gruppensieg
Am Dienstagabend um 20.20 Uhr trifft die Schweiz an der Heim-WM im letzten Vorrundenspiel auf Finnland. Der Sieger schliesst die Gruppe A als Erster ab.
Sowohl die Schweiz als auch Finnland haben an diesem Turnier bisher beeindruckt und sind neben Kanada die einzigen noch ungeschlagenen Teams. Während die Gastgeber nach sechs Partien ein Torverhältnis von 35:5 aufweisen, präsentieren sich auch die Finnen mit 29:7 äusserst stabil. In der Powerplay-Statistik liegen die Nordländer mit einer Erfolgsquote von 36,36 Prozent knapp hinter der Schweiz (36,84) aktuell auf Platz 2 dieser WM, im Boxplay führen sie mit 92,86 Prozent sogar vor den Einheimischen (92,31).
Die Finnen können auf nicht weniger als 13 Verstärkungen aus Nordamerika zählen, darunter Aleksander Barkov, der die Florida Panthers als Captain zu zwei Stanley-Cup-Titeln geführt hat. Angeführt wird die interne Skorerliste jedoch nicht von einem der NHL-Akteure, sondern von Jesse Puljujärvi, der je vier Tore und Assists verbucht hat. Der Stürmer von Genève-Servette ist einer von acht Spielern aus der National League im finnischen Aufgebot.
Ein anderer ist der ebenfalls bei den Genfern tätige Verteidiger Ville Saarijärvi. Dieser sagt zum Showdown gegen die Schweiz: "Wir müssen uns ihrer Stärken bewusst sein und ihnen Zeit und Raum nehmen. Wir dürfen den Puck nicht an ungünstigen Stellen verlieren, daher müssen wir unsere Spielzüge in der Offensivzone sehr klug zu Ende spielen. In der neutralen Zone dürfen wir den Puck nicht verlieren, um ihnen keine leichten Angriffe zu ermöglichen, und in der Verteidigungszone müssen wir hart spielen."
Das letzte WM-Duell vor zwei Jahren in Prag entschieden die Schweizer mit 3:1 für sich. Im jüngsten Ernstkampf bei den Winterspielen in Mailand mussten sie sich jedoch im Viertelfinal mit 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben, nachdem sie bis zur 54. Minute 2:0 geführt hatten. Der Stachel sass danach tief - umso schöner wäre eine gelungene Revanche vor den heimischen Fans.

















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