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Siege für Frankreich und Italien
Frankreich gewinnt in der Nations League auch das zweite Spiel unter Trainer Zinédine Zidane - diesmal 1:0 in Belgien. Italien siegt in der Türkei mit 4:1.
Zinédine Zidane versprüht Magie, entsprechend gross sind in Frankreich die in ihn gesetzten Erwartungen. Die Partie in Brüssel gegen Belgien nutzte er dazu, neue Spieler zu testen. Im Vergleich zum 1:0-Sieg drei Tage zuvor in der Türkei veränderte er die Startelf auf neun Positionen - Verteidiger Jérémy Jacquet und Andy Diouf sowie Mittelfeldspieler Lucas Da Cunha gaben ihr Länderspieldebüt.
Dennoch hatten die Franzosen mehr vom Spiel. Es dauerte allerdings bis zur 88. Minute, ehe der Siegtreffer fiel. Dafür verantwortlich zeichnete der elf Minuten zuvor eingewechselte Michael Olise nach einem starken Antritt und einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze.
Zuvor fehlte zweimal wenig zur Führung der Franzosen. In der 12. Minute scheiterte der auffällige Désiré Doué nach einem starken Dribbling an der Latte, in der 54. Minute rettete nach einem herrlichen Weitschuss von Da Cunha der Pfosten für die Belgier. Allerdings kamen auch die Gastgeber zu Chancen. In der 73. Minute fehlte wenig zum 1:0, als Dodi Lukébakio aus kurzer Distanz am französischen Keeper Mike Maignan scheiterte.
Italien gelingt Reaktion
Der Auftakt in seine zweite Amtszeit als italienischer Nationaltrainer missglückte Roberto Mancini mit einer 0:2-Heimniederlage gegen Belgien. Drei Tage später zeigte die Squadra Azzurra mit dem 4:1 in der Türkei eine eindrückliche Reaktion.
Zur Pause führten die Italiener bereits 3:0, wobei die Gastgeber nicht auf der Höhe waren. Vor dem 0:1 in der 9. Minute schlug Verteidiger Zeki Celik nach einem flach getretenen Eckball am Ball vorbei, worauf Alessandro Bastoni mitten im Strafraum trotz türkischer Überzahl einschiessen konnte. Vor dem 2:0 durch Davide Frattesi (22.) kombinierten sich die Gäste durch die türkische Abwehr. Fünf Minuten später kam Michael Kayode im Strafraum völlig freistehend zum Abschluss und liess sich diese Chance nicht entgehen.
Zwar verkürzten die Türken in der 47. Minute durch Baris Yilmaz auf 1:3, doch stellte Francesco Pio Esposito nur drei Minuten später den Dreitorevorsprung der Italiener wieder her. Er traf per Kopf, nachdem ein Schuss von Sandro Tonali vom Pfosten zurückgeprallt war.

















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