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Sina Frei gewinnt Gesamtwertung im Short Track
Die Mountainbikerin Sina Frei gewinnt mit einem 3. Platz in Lake Placid die Disziplinenwertung im Short Track. Der Gesamt-Weltcup ist vor dem letzten Rennen praktisch für Jenny Rissveds entschieden.
Im letzten Short-Track-Rennen der Saison fielen bei Regen und rutschigem Untergrund praktisch beide Entscheidungen. Sina Frei sicherte sich die Disziplinenwertung mit dem 3. Platz aus eigener Kraft. Selbst bei einem Sieg von Jenny Rissveds wäre sie vor der Schwedin geblieben. Diese musste sich aber der formstarken Italienerin Martina Berta geschlagen geben.
Der 2. Rang reichte Rissveds aber, um den Sieg im Gesamtweltcup vor dem letzten Cross-Country-Rennen am Samstag nach aller Wahrscheinlichkeit sicherzustellen. Die Olympiasiegerin von 2016 und Weltmeisterin von 2025 im Cross-Country wird damit ihr Palmarès mit der letzten Trophäe, die ihr noch fehlte, komplettieren. Frei müsste am Samstag gewinnen und Rissveds sicher ausserhalb der Top 30 klassieren.
Im Kampf um die Disziplinenwertung liess die 29-jährige Zürcherin jedoch nichts anbrennen. Sie hielt sich konstant in den Top 3 auf und musste erst auf der letzten der acht Runden Berta und Rissveds ziehen lassen. "Richtig stolz" sei sie mit ihrer Saison, sagte sie im Ziel. Die Gesamtwertung sei schon präsent gewesen. "Vor allem bei diesen Bedingungen, wo ein kleiner Ausrutscher dich den Gesamtsieg kosten könnte."
Frei hatte auch an der WM mit Gold im Cross-Country brilliert. Im fünften Jahr seit Einführung einer Wertung für Short Track geht der Sieg nach Alessandra Keller (2022 und 2024) zum dritten Mal in die Schweiz.
Dank Frei hielten die Schweizer Mountainbikerinnen auch ihre Podestserie am Leben. Inklusive EM und WM klassierte sich zum 18. Mal eine Schweizerin auf dem Podest. Auch Nicole Koller als Fünfte und Alessandra Keller als Sechste konnten überzeugen.
Colombo auf dem Podest
Auch die Männer erwischten einen guten Tag. Als Dritter fuhr Filippo Colombo den vierten Schweizer Podestplatz in diesem Jahr heraus, jedoch den ersten seit Juni in Saalfelden. Nur wenig dahinter wurde Fabio Püntener beim Sieg des Chilenen Martin Vidaurre Kossmann Fünfter, Dario Lillo Achter.


















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