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Sinners nächster Sieg für die Geschichtsbücher
Jannik Sinner zieht seinen Siegeszug weiter. Er gewinnt das Italian Open in Rom mit einem 6:4, 6:4 im Final über den Norweger Casper Ruud.
Es war für den erfolgsverwöhnten Italiener ein Sieg für die Geschichtsbücher. Jannik Sinner gewann nicht nur zum ersten Mal sein Heimturnier, das Italian Open, er komplettierte mit erst 24 auch seine Masters-1000-Trophäensammlung. Sinner hat alle Masters-1000-Events - also die Turniere von Indian Wells, Miami, Monte Carlo, Madrid, Rom, Kanada, Cincinnati, Schanghai und Paris - mindestens einmal gewonnen.
Roger Federer schaffte das nie. Die Schweizer Legende triumphierte nie in Rom. Nur Novak Djokovic gewann ebenfalls alle Masters-1000-Turniere - der Serbe komplettierte diese Challenge aber erst mit 31. Alle grossen Sandturniere vor Roland-Garros (Monte Carlo, Madrid, Rom) im gleichen Jahr zu gewinnen, schaffte selbst Rafael Nadal, der Sandplatzkönig schlechtin, bloss einmal.
Im Final gegen Casper Ruud geriet Sinner bloss zu Beginn des Spiels mit 0:2 in Rückstand. Der Dominator aus Italien glich aber umgehend zum 2:2 aus. Mit Breaks zum 5:4 im ersten Satz und zum 1:0 im zweiten Satz realisierte Sinner noch vor Ablauf der ersten Stunde mehr als eine Vorentscheidung. Nach 1:45 Stunden nützte Sinner gleich den ersten Matchball.

















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