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Solidaritätsaktion der Glückskette für Erdbeben-Opfer in Venezuela
Die Glückskette führt für die Erdbeben-Opfer in Venezuela am Donnerstag einen Spendentag durch. Am Nachmittag wurde ein Betrag von 6,1 Millionen Franken vermeldet.
Eröffnet wurde der nationale Solidaritätstag von Bundespräsident Guy Parmelin. Der Solidaritätstag läuft noch bis 23 Uhr.
Gemeinsam mit den SRG-Sendern und privaten Radios rief die Glückskette zur Solidarität mit den Menschen in Venezuela auf. In den Telefonzentralen in Zürich, Genf, Lugano und Chur nehmen Freiwillige und bekannte Persönlichkeiten den ganzen Tag Spendenzusagen entgegen.
Die schweren Erdbeben in Venezuela in der vergangenen Woche dürften Tausende das Leben gekostet haben. Zuletzt war die Rede von mindestens 2295 Toten. Nach neuesten Behördenangaben wurden zudem 11'267 Menschen verletzt. Zahlreiche Menschen werden vermisst. Gegen 6500 Personen wurden demnach lebend geborgen.
Häuser, Strassen, Spitäler und weitere wichtige Infrastrukturen seien zerstört oder schwer beschädigt, schrieb die Glückskette zu ihrer Aktion. Die humanitären Bedürfnisse seien enorm: Medizinische Versorgung, Notunterkünfte, sauberes Trinkwasser und Nahrungsmittel würden dringend gebraucht, ebenso Güter des täglichen Bedarfs.
Partnerorganisationen der Glückskette leisten vor Ort Hilfe. Gespendet werden kann bis Donnerstag, 23.00 Uhr, über die Gratis-Telefonnummer 0800 87 07 07, online über www.glueckskette.ch oder via Einzahlungsschein mit dem Vermerk "Erdbeben Venezuela".
Auch Kantone und Gemeinden haben Hilfsbeiträge gesprochen. Die Berner Regierung hat 250'000 Franken für die Erdbebenopfer bewilligt, die Stadt Genf stellt 50'000 Franken als Nothilfe zur Verfügung.
www.glueckskette.ch

















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